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Seligenstadt
 

Wappen Karte
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Wappen_Seligenstadt.png Seligenstadt.png
Basisdaten
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Bundesland: Hessen
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Regierungsbezirk: Darmstadt
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Landkreis: Kreis Offenbach
Geografische Lage:
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Einwohner: 19.711 (31. Dezember 2004)
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Bevölkerungsdichte: 639 Einw./km²
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Fläche: 30,84 km²
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Postleitzahl: 63500 (alt: 6453)
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Vorwahl: 06182
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Kfz-Kennzeichen: OF
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UN/LOCODE: DE SIS
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Gemeindegebietsgliederung: 3 Ortsteile
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Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
63500 Seligenstadt

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Website: www.seligenstadt.de
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E-Mail: stadt@seligenstadt.de
Politik
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Bürgermeisterin: Dagmar B. Nonn-Adams
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Stadtrat:
(Wahl 2006)
CDU 19 Sitze
SPD 9 Sitze
GRÜNE 2 Sitze
FDP 4 Sitze
WGR 3 Sitze
Seligenstadt ist eine hessische Stadt, die am Main liegt. Seligenstadt ist eine der ältesten Städte Deutschlands und war bereits zur karolingischen Zeit von Bedeutung.

Geografie


Geografische Lage

Seligenstadt ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Kreis Offenbach. Die Stadt liegt ca. 25 km südöstlich von Frankfurt am Main am linken Flussufer des Main, direkt benachbart zu Bayern.

Nachbargemeinden und -kreise

Seligenstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Hainburg, im Osten an die Gemeinde Karlstein (Landkreis Aschaffenburg), im Südosten an die Gemeinde Mainhausen, im Süden an die Stadt Babenhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg), sowie im Westen an die Stadt Rodgau.

Stadtgliederung

Seligenstadt besteht aus den drei Stadtteilen Seligenstadt, Klein-Welzheim und Froschhausen.

Geschichte


Seligenstadt-_Einhard-Basilika.jpg]] Seligenstadt wurde am 11. Januar 815 zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde urkundlich erwähnt -- damals mit dem Namen Obermühlheim. Die Stadt wurde von Einhard, dem Biographen Karls des Großen, gegründet. Nachdem er die fränkische Siedlung Obermulinheim 815 von Ludwig dem Frommen als Schenkung erhalten hatte, begründete er hier ein Benediktinerkloster. Als ein früherer Besitzer wird ein Graf Drogo genannt. Die in Rom gestohlenen Gebeine der Märtyrer Petrus und Marcellinus wurden aus der Basilika in Steinbach im Odenwald nach Obermühlheim überführt. Deshalb ändert sich schon bald der Ortsname von Obermühlheim zu Seligenstadt. Um 830 wurde mit dem Bau der Einhard-Basilika begonnen, dem Wahrzeichen der Stadt am Untermain.

Seligenstadt_-_Abtei.jpg-Abtei in Seligenstadt]]

1028 wurde in der Stadt eine römisch-katholische Synode abgehalten, deren wichtigstes Ergebnis die Einführung des Quatember mit strengen Fastenregeln war. 1063 bestätigt Kaiser Heinrich IV. dem Erzbischof von Mainz die Rechtmäßigkeit seines Besitzes der Abtei.

Kaiser Friedrich Barbarosssa hält 1188 einen Hoftag in Seligenstadt ab. Während seiner Regierungszeit erhält der Ort Stadtrechte und ein Königshof (Palatium) wird am Mainufer gebaut.

1527 wird durch Erzbischof Albrecht von Mainz eine neue Stadtordnung erlassen, wodurch die Rechte der Seligenstädter Bürger stark eingeschränkt werden.

Während des Dreißigjährigen Krieges verwaltet um 1631 ein schwedischer Kommissar die Abtei im Auftrag König Gustav Adolfs. 1685 werden Abt- und Konventsgebäude neu errichtet.

Durch die Säkularisation von Kurmainz 1803 kommt das Amt Seligenstadt an Hessen-Darmstadt und die Abtei wird aufgelöst. 1832 wurde der Landratsbezirk Seligenstadt in den Kreis Offenbach eingegliedert und 1882 die Eisenbahnstrecke Hanau-Seligenstadt-Eberbach eröffnet.

1977 werden im Zuge der hessischen Kommunalgebietsreform die Nachbarorte Froschhausen und Klein-Welzheim zwangseingemeindet.

Politik


Stadtverordnetenversammlung

Bei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
CDU 19 Sitze (vorher 19)
SPD 9 Sitze (vorher 12)
FDP 4 Sitze (vorher 2)
Freie Wähler Seligenstadt 3 Sitze (vorher 2)
Grüne 2 Sitze (vorher 2)

Damit haben die Wählerinnen und Wähler die seit dem Jahre 2001 bestehende absolute Mehrheit der CDU bestätigt.

Städtepartnerschaften

Seligenstadt hat eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Triel-sur-Seine (1967) und der niederländischen Gemeinde Heel (1972). Die Partnerschaft mit Heel geht auf die Partnerschaft der früher selbständigen und jetzt zu Seligenstadt gehörenden Gemeinde Klein-Welzheim mit der niederländischen Gemeinde Wessem, die nunmehr zu Heel gehört, zurück.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bild:Seligenstadt_-_Torturm.jpg|Der Steinheimer-Torturm in der Stadtmauer Bild:Seligenstadt_-_Fachwerkhaus.jpg|Einhardhaus Bild:Seligenstadt_-_Marktplatz.jpg|Marktplatz Bild:Seligenstadt_-_Straßenzug.jpg|Straßenzug in der Altstadt

Bauwerke

Seligenstadt Basilika.jpg | Seligenstadt_05.jpg | Seligenstadt_06.jpg | Seligenstadt Marktplatz.jpg | Seligenstadt_01.jpg

Seligenstadt ist aufgrund seiner reichen Fachwerkarchitektur und zahlreichen denkmalgeschützten Häusern auch Teil einer der neun Routen der Deutschen Fachwerkstraße (Route Rhein-Main-Odenwald).

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Seligenstadt besitzt eine eigene Autobahnanschlussstelle an der Bundesautobahn A 3 und ist damit nicht nur an den überregionalen Verkehr in Deutschland, sondern auch Richtung Niederlande und Österreich gut angebunden.

Der Bahnhof Seligenstadt liegt an der Bahnstrecke Hanau - Erbach (Odenwaldbahn).

Ansässige Unternehmen

  • Privatbrauerei Glaab
  • Georg Jach - Fahrzeugbau
  • Mediastar GmbH - Beamer, Leinwand, Kabel
  • Acker Textilwerk GmbH (Technische Gewirke)
  • IBA-Sensorik GmbH (Kundenspezifische Sensorik, Distribution und Kabelkonfektion)
  • KM Blechbearbeitung GmbH

Gerichte

Seligenstadt verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Darmstadt und zum OLG-Bezirk Frankfurt am Main gehört.

Medien

  • Offenbach-Post - das Verlagshaus hat seinen Sitz in Offenbach am Main und berichtet regelmäßig im Regionalteil über Seligenstadt.

Schulen

Persönlichkeiten


Ehrenbürger

Die ehemals selbständige Gemeinde Froschhausen ernannte 1976 den langjährigen Kommunalpolitiker Josef Happel zum Ehrenbürger. Verstorben sind bereits die Ehrenbürger Froschhausens Dr. Ernst Braun und Pfarrer Josef Gremm. Diese beiden Personen wurden mit Straßenbenennungen in Froschhausen geehrt.

Söhne und Töchter der Stadt

Die Mainfähre


Image:Seligenstadt_02.jpg|Die Mainfähre kommt Image:Seligenstadt_03.jpg|Die Fähre näher Image:Seligenstadt_04.jpg|Fußgänger und Räder zuerst

Die Mainfähre (auch Newe genannt) ist seit 1971 in Betrieb. Vor ihr gab es bereits zwei oder drei (die genaue Anzahl ist heute nicht mehr feststellbar) Fähren, die die hessische Stadt Seligenstadt mit der bayerischen Stadt Karlstein am Main (Dettingen) verbinden. Sie wird von den Seligenstädter Stadtwerken betrieben und fährt jedes Jahr hohe Verluste ein. Deswegen wird schon seit mehreren Jahren darüber gestritten, ob nicht anstelle der Fähre ein Brücke über den Main gebaut werden soll (wie dies in Mainflingen geschehen ist).

Weblinks



Ort in Hessen

Seligenstadt | Seligenstadt | Seligenstadt

 

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