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Selbstversorgung bezeichnet eine autonome, also von anderen Personen oder Institutionen unabhängige Lebensführung.

Soziologische Aspekte


Dies kann bedeuten, im alltäglichen Leben nicht auf die aktive Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein (Haushaltsführung, Körperpflege, Einkaufen etc.), wie es bei alten, kranken oder behinderten Menschen häufig nicht (mehr) möglich ist.

Ökonomische Aspekte


Im ökonomischem Sinne spricht man von Selbstversorgung, wenn sich Menschen die materiellen Bedürfnisse des täglichen Lebens (Essen, Trinken, Wohnen etc.) zu einem großen Teil selbst erschaffen und nicht nur auf die im Markt angebotenen Produkte zurückgreifen. Dies betrifft insbesondere den Selbstanbau und die Herstellung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen aller Art.

Ein bekannter Selbstversorger ist der Engländer John Seymour, der mit seinen Büchern in den 1970er Jahren eine weltweite Selbstversorgungsbewegung ausgelöst hat und noch heute vielen Menschen als Vorbild für eine unabhängige Lebensführung dient.

Selbstversorger


Zum Beispiel Inuits sind Selbstversorger. Sie sind fast von der Außenwelt abgeschlossen und müssen jedes gejagte Tier ganz verwerten. Sehnen werden beispielsweise oft als Hundeleinen oder Angelschnur genommen. Siehe auch: Subsistenzwirtschaft, DIY

Literatur


  • John Seymour: Das große Buch vom Leben auf dem Lande ISBN 3332010603
  • John Seymour: Selbstversorgung aus dem Garten ISBN 333201059X

Wirtschaft

 

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