Seit Olims Zeiten (auch: zu Olims Zeiten) ist eine umgangssprachliche scherzhafte Redensart, die sich nicht etwa auf eine tatsächliche Person solchen Namens bezieht, sondern im 17. Jahrhundert aus der Personifizierung des lateinischen Worts olim (einst) gebildet wurde und für vor langer Zeit, seit jeher verwendet wird.
Dieser Scherzausdruck – ursprünglich aus dem gelehrten Schulunterricht kommend – ist zum ersten Mal 1618 in Martin Rinckarts Jubelkomödie belegt und kann als Parallelbildung zur sprichwörtlichen Wendung zu Noahs Zeiten („in uralten Zeiten“) angesehen werden.
Im Bereich der Computerprogrammierung verwendet man den Begriff Olims Geburtstag, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass das kleinste, also älteste Datum gemeint ist.
Das exakte Gegenteil ist der St. Nimmerleinstag, der das größtmögliche Datum beschreibt.
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"Seit Olims Zeiten".
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