Sehnsucht ist ein Film von Luchino Visconti nach dem gleichnamigen Roman von Camillo Boito. Der Film spielt im Jahre 1866 zur Zeit des Risorgimentos (ital. Bürgerkrieg). Format: 33mm, Farbe (Viscontis erster Farbfilm), Technicolor Originallänge: 126 min
Als der Krieg ausbricht ziehen sich die Serpieris auf ihr Landgut in Aldeno (Nähe Verona) zurück.
Der Marchese Roberto Ussoni (Massimo Girotti), Cousin der Contessa und Kämpfer der italienischen Nationalisten, bittet Livia derweil das von den Untergrundkämpfern gesammelte Geld, welches für die baldige Schlacht in Custozza von enormer Bedeutung ist, aus Venedig zu schmuggeln.
Franz flüchtet zu Livia, welche ihm das Geld der Rebellen überläßt, um die Militärärzte zu bestechen und so dem Kriegsdienst zu entgehen. Mit diesem Akt verrät sie nicht nur ihre politischen Ideale, sondern auch ihren geliebten Cousin.
Als Livia aus Sorge um Franz, der sich kaum noch meldet, nach Verona reist, findet sie ihn verwahrlost bei einer jungen Prostituierten. Betrunken wie er ist erniedrigt er die am Boden zerstörte Livia, erklärt sie ekele ihn an und gibt schließlich zu, Roberto denunziert zu haben. Um sich für diese Schmach zu rächen denunziert Livia Franz bei den Österreichern, die ihn noch in der selben Nacht erschießen.
Am Ende des Films irrt Livia wahnsinnig durch die leeren Straßen Veronas und ruft verzweifelt Franz Namen.
Filmtitel | Filmtitel 1954 | Italienischer Film | Literaturverfilmung
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