| Seewalzen | ||||||||||||
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| Seegurke-Galapagos-Champion.jpg | ||||||||||||
| : | Gewebetiere (Eumetazoa) |
| : | Bilateria |
| : | Neumünder (Deuterostomia) |
| : | Stachelhäuter (Echinodermata) |
| : | Eleutherozoen (Eleutherozoa) |
| : | Seewalzen |
Im Gegensatz zu anderen Echinodermata besitzen Seegurken nur noch Skelettrudimente in Form von kleinen Kalzitnadeln (Sklerite). Statt eines Skeletts besitzen sie einen Hautmuskelschlauch aus Längs- und Ringmuskulatur, sowie einer dicken Schicht mutabilen Gewebes.
Das Blutgefäßsystem ist relativ hoch entwickelt. Es besteht aus einem oralen Ringgefäß von dem fünf blindendige Radiärgefäße abzweigen. Am Darm führen ein dorsales und ein ventrales Gefäß entlang, die durch pulsierende Verbindungen (Herzen) miteinander in Verbindung stehen. Auch die von einigen Arten ausgebildete Wasserlunge wird netzartig von Gefäßen umsponnen.
Man kann eine Kriechsohle (Trivium) von einem Rücken (Bivium) unterscheiden. Das Trivium besteht aus drei Radien sowie zwei Interradien und ist durch eine hohe Anzahl an Ambulacralfüßchen gekennzeichnet. Das Bivium hingegen besteht aus zwei Radien und drei Interradien. Die Füßchen sind um- oder rückgebildet. Die Fortbewegung der Seewalzen erfolgt mittels der auf der Bauchseite zu findenden Ambulacralfüßchen.
Als weitere Besonderheiten besitzen Seewalzen Wasserlungen, bei denen es sich um Ausstülpungen des Enddarms handelt. Im Mittelmeer sitzt in den Wasserlungen der Königsseegurke (Stichopus regalis) relativ häufig der Eingeweidefisch (Carapus acus) z.T. auch in den Wasserlungen von Holothuria-Arten. Seegurke Spanien.JPG]]
Die sogenannten Cuvierschen Schläuche dagegen dienen der Verteidigung der Tiere und werden bei Gefahr in Richtung Angreifer gespritzt. Sie bilden klebrige Schleimfäden, welche den Feind verwirren und unter Umständen sogar kampfunfähig machen können. Die Klebstoffe können auch Gifte enthalten (Holothurine).
Bei den Sedimentfressern (alle europäischen Arten) kriechen die adulten Tiere über den Boden des Meeres und nehmen dabei Sedimente mit organischen Bestandteilen wie Detritus, Algen und Sandlückenfauna auf. Die organischen Bestandteile werden verdaut und das unverdauliche mineralische Sediment wieder ausgeschieden. Man könnte diese Seewalzen als Meeresstaubsauger bezeichnen.
Die planktonfressenden Seewalzen haben einen stark vergrößerten Tentakelkranz mit dem sie Plankton aus dem Wasser fangen.
Auf dem optischen Eindruck bei der Abgabe der Geschlechtsprodukte beruht der italienische Trivialname cazzo di mare ("Meer-Penis").
Holoturoideu | Søpølser | Sea cucumber | Holothuroidea | خیار دریایی | Holothurie | מלפפון ים | Holoturio | ナマコ | Zeekomkommers | Strzykwy | Pepino-do-mar | Голотурии | Holotúrie | Sjögurkor | 海參
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