Der Sebalder Reichswald ist der nördlich der Pegnitz gelegene Teil des Reichswaldes um Nürnberg; der südlich gelegene heißt Lorenzer Reichswald – benannt jeweils nach dem Hauptpatrozinium der rechts- bzw. linksseitigen Nürnberger Hauptkirche.
Der Sebalder Reichswald bewächst eine Fläche von ca. 10.000 ha und erstreckt sich ca. 25 km breit auf der Achse Erlangen-Lauf, die nördliche Grenze bildet der Fluss Schwabach.
Zum Sebalder Reichswald gehören die Forste Tennenloher Forst, Buckenhofer Forst, Dormitzer Forst, Kalchreuther Forst, Neunhofer Forst und Kraftshofer Forst, Erlenstegener Forst, Behringsdorfer Forst und der Laufamholzer Forst. Im Erlenstegener Forst, hart an der Autobahn, liegt der berühmte Weißensee, den Albrecht Dürer in Aquarelltechnik malte.
Nur an wenigen Stellen überschreitet der Wald die 400 m Höhenmarke (z.B. Mistelberg (418 m) bei Kalchreuth, welches selbst 413 m hoch liegt; Schmalzberg (406 m), heute im Ortsteil Ludwigshöhe der Gemeinde Rückersdorf gelegen). Der Boden ist meist sandig und regelmäßig mit Kiefern bepflanzt; bisweilen sind Birken oder auch Erlen eingemischt. Außerdem ist er zumeist von Heidel- oder Preiselbeeren bewachsen. Einige Gebiete, insbesondere der Erlenstegener Forst, sind von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogen. Trotzdem sind die flacheren Teile des Reichswaldes im Frühling meist sehr sumpfig.
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