article

Der US-amerikanische Film Seabiscuit von 2003/2004 schildert die authentische Renn-Karriere des berühmt gewordenen Rennpferdes Seabiscuit in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Verfilmung von Gary Ross, der auch das Drehbuch verfasste, basiert auf dem von Laura Hillenbrand verfassten Sachbuch über dieses Pferd. Der Film wurde einer der erfolgreichsten Filme des Jahres und erhielt sieben Oscar-Nominierungen, darunter bester Film, bestes Drehbuch und beste Kamera.

Handlung


Beschreibung


Der Film beschreibt nicht nur die Erfolgsstory des Rennpferdes, sondern schildert im Wesentlichen die persönlichen Entwicklungen der menschlichen Besitzer, Trainer und Jockey, die aufgrund der unerwarteten Karriere des Pferdes auch ihre persönlichen Verletzungen heilen können. Daneben zeichnet der Film auch ein eindrückliches Bild der amerikanischen Gesellschaft in der Weltwirtschaftskrise. Die Siege des Underdogs Seabiscuit wurden von vielen Menschen als Zeichen dafür gewertet, dass auch ein scheinbar Hoffnungsloser wieder zu Erfolg kommen kann. Aufgrund dessen wurde das Pferd zu einem amerikanischen Symbol der Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten.

Daneben enthält der Film einige spektakuläre Rennszenen und gibt in bemerkenswerter Weise den Verlauf eines Pferderennens aus dem Blickwinkel eines Jockeys wieder. In Deutschland hofften die Pferderennbahnbetreiber, über diesen Film mehr Publikum für den Pferderennsport zu begeistern. In mehreren Großstädten – wie beispielsweise in Köln – erhielt man daher zusätzlich zur Kinokarte eine Eintrittskarte zum nächsten Pferderennen.

Hintergrund


Tobey Maguire hatte 2001 für Spider-Man sechs Monate lang hart trainiert, um seinen Körper für die Rolle des Superhelden in Topform zu bringen. Nach den Dreharbeiten hungerte er sich sofort zehn Kilogramm herunter, um für seine Jockey-Rolle in Seabiscuit leicht genug zu sein. Mitte 2003 war auch Seabiscuit abgedreht. Sofort begann er wieder mit hartem Training, um in Form zu kommen für das Spider-Man-Sequel Spider-Man 2. Zu diesem Zweck aß er 1.400- 1.500 Kalorien am Tag und machte dazu vier bis fünf Stunden Muskeltraining.

Selten vollbringen Schauspieler derartige Leistungen. Für ähnlich schnelle Gewichtszu- und abnahmen waren unter Anderem Robert DeNiro und Dustin Hoffman bekannt, in der Neuzeit außerdem Renée Zellweger, die für ihre Rolle im Film Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück und dessen Fortsetzung jedes Mal 25 Kilo zunahm.

Preise


Seabiscuit war sieben mal für den Oscar nominiert (u.a. als bester Film und den besten Schnitt), erhielt aber gar keinen. Bei der Golden Globe Verleihung 2004 blieb der Film in zwei Kategorien (Bestes Drama, Bester Nebendarsteller) ebenfalls ohne Auszeichnung.

Weblinks


Filmtitel | Filmtitel 2003 | Filmdrama | US-amerikanischer Film

Seabiscuit (2003) | Seabiscuit (film) | Seabiscuit | Seabiscuit

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Seabiscuit (Film)".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld