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Die Scripophilie bezeichnet die Sammelleidenschaft für alte Dokumente, hauptsächlich für Historische Wertpapiere.

Das Wort Scripophilie ist eine künstliche Wortschöpfung der Zeitung London Times aus dem Jahr 1978. Die Wortursprünge sind in der englischen und griechischen Sprache zu finden. Das englische Wort scrip bezeichnet eine Art Einzahlungsbeleg und das griechische Wort philos bedeutet Liebhaber.

Das Hauptaugenmerk der Scripophilisten liegt dabei auf dem Sammeln von alten und historischen Wertpapieren, sogenannten Nonvaleurs. Im Zeitalter des elektronischen Aktienhandels werden gedruckte Wertpapiere immer seltener. Die alten Wertpapiere, für welche sich die Scripophilie interessiert, waren lange Zeit ein vergessener Rest der Finanzgeschichte, bis sich Anfang der 70er Jahre die Sammelleidenschaft für diese Wertpapiere von England aus verbreitete.

Literatur


  • Jakob Schmitz: Historische Wertpapiere. Das Handbuch für Sammler und Liebhaber alter Aktien und Anleihen. Econ-Verlag, Düsseldorf, Wien 1982. ISBN 3-430-17999-8
  • "SUPPES 2005/06 Bewertungskatalog für Historische Wertpapiere". Verlag Auktionshaus Gutowski GmbH, 38170 Kneitlingen. ISBN 3-9810107-0-1

Weblinks


Sammeln

Scripophily | Escripofilia | Scripofilia

 

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