Die Schweizer Schokolade prägte gemeinsam mit der Schweizer Uhren- und Maschinenindustrie den guten Ruf von hoher Qualität, den Schweizer Produkte über lange Jahre im Ausland hatten. Obwohl Schweizer Schokolademarken immer wieder als "Schweizer Schokolade" bezeichnet werden, ist der Begriff als Qualitätslabel ausschliesslich für die tatsächlich in der Schweiz produzierte Schokolade vorbehalten.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche Schokoladenfabriken gegründet:
Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fing der Ruf der Schweizer Schokolade an, sich im Ausland zu verbreiten. In engem Zusammenhang damit steht die Erfindung der Milchschokolade durch Daniel Peter sowie die Erfindung des Conchierens (Fondantschokolade) durch Rodolphe Lindt.
Die Schweiz ist heute der grösste Absatzmarkt für in der Schweiz produzierte Schokolade (54% im Jahr 2000), wobei die Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf weltweit am meisten Schokolade konsumieren (im Jahr 2004 11.6kg pro Kopf und Jahr).
Im Jahr 2004 wurden laut Chocosuisse in der Schweiz 148'270 Tonnen Schokolade und Schokoladenprodukte produziert, wovon 53% exportiert wurden (20% nach Deutschland, je 11% nach Frankreich und Grossbritannien und 13% nach Nordamerika). Der Gesamtumsatz der Schokoladenindustrie betrug im selben Jahr 1'365 Millionen Schweizer Franken (814 Mio. CHF im Inland, 551 im Export).
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