Das Radio der deutschen und rätoromanischen Schweiz (SR DRS) ist ein Unternehmen der SRG SSR idée suisse (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft).
Sender
Schweizer Radio DRS besitzt mit seinen Programmen in der Deutschschweiz einen
Marktanteil von über 60 Prozent.
Fünf Radiosender gehören zu
Schweizer Radio DRS:
Der meistgehörte Radiosender der Schweiz. Wichtiges Standbein sind aktuelle und vertiefende Informationen, Hintergrundsendungen und Unterhaltung. Zum Programm gehören auch Hörspiele und Satire. Sechs Regionaljournale berichten regelmässig aus den Regionen.
Die Hörerschaft von DRS 1 ist zum grössten Teil älter als 45. Täglich schalten rund 2 Mio. Leute DRS 1 ein.
Der jetzige Chef von Schweizer Radio DRS 1 heisst Christoph Gebel.
Der Kultursender. Spektrum von klassischer Musik bis Jazz, von Kultur bis Wissenschaft, von Wirtschaft bis Politik, von Zeitgeist bis Philosophie.
Täglich schalten rund 400'000 Leute DRS 2 ein. DRS 2 war schon mehrere Male von der Schliessung bedroht (Begründung: zu wenig Zuhörende), was jedoch jedes Mal durch Proteststürme der Hörer abgewendet werden konnte.
Bedeutendstes Pop-Radio der deutschen Schweiz. Begleitprogramm am Tag mit Nachrichten, Wetter, Verkehr, Presseschauen und Veranstaltungstipps.
Am Abend ab 20 Uhr laufen spezielle Musiksendungen (Blues-Special, Country-Special, Rock-Special, Worldmusic-Special, Blackmusic-Special,
Sounds!).
Der Sender richtet sich an ein Zielpublikum von 25 bis 45 Jahren.
Täglich schalten über 1 Mio. Leute DRS 3 ein. Der Chef von DRS 3, Bendicht Luginbühl, hat im letzten Jahr DRS 3 verlassen und wurde von seinem Stellvertreter Robert Ruckstuhl abgelöst, welcher am 1. November 2005 den Chefsessel eingenommen hat. DRS 3 hat während einer Woche immer wieder verschiedene Themen, die in Zusammenarbeit mit diversen Partnern bearbeitet werden (z. B. mit der Zeitschrift
Der Schweizerische Beobachter). Wöchentlich gibt es eine spezielle Musikrichtung-/zeit, wo der beste Song aus dieser Muskikategorie von den Zuhörern gewählt wird.
Das Radio der Multimedia-Generation, mit jugendlichem Ton und Tempo. Der Sender war ursprünglich unter dem Namen
DRS 4 projektiert. Unter anderem teilt er mit dem Sender DRS 3 die
Top 40'.
Virus kann nicht über
UKW empfangen werden und kämpft deshalb seit seinem Start 1999 mit schwachen Quoten. Anfang 2006 hat Virus einen Programm-Umbau vorgenommen und seine Redaktion verkleinert. Gerüchten zu folge könnte der Sender bald geschlossen werden.
Sendet traditionelle Musik aus allen Sparten. Nachrichten und Sendungen von DRS 1 ergänzen das Programm. Der frühere Name
Musigwälle 531 rührt daher, weil das Programm auf der Mittelwellenfrequenz 531 kHz über den Sender
Beromünster verbreitet wird.
Programm in
Rätoromanischer Sprache, das nur in Graubünden auf UKW verbreitet wird.
Studios
Schweizer Radio DRS besitzt je ein Studio in
Basel,
Bern und
Zürich, sowie die 3 Regionalstudios in
Aarau,
St. Gallen und
Luzern.
Die Programme von DRS 1, DRS 3 und DRS Musigwälle werden grösstenteils in Zürich produziert. DRS 2 und Virus senden von Basel aus. Die Nachrichten und Informationssendungen (
HeuteMorgen,
Rendez-Vous,
Echo der Zeit (DRS-Wiki),
Info3 (DRS-Wiki) kommen aus dem Studio Bern, die Regionaljournale aus allen sechs Studios.
Unternehmen
Schweizer Radio DRS ist als öffentlich-rechtlicher Sender gebührenfinanziert. Das Unternehmen beschäftigt 944 Mitarbeitende, die sich in 651 Vollzeitstellen teilen (Stand: 2004).
Empfangsmöglichkeiten
Alle Programme werden in fast der gesamten Schweiz über Kabel und europaweit über den Satelliten Hotbird ausgestrahlt. Über UKW sendet zudem in der ganzen Schweiz DRS 1. DRS 2 und DRS 3 können auf diesem Wege nur in der Deutschschweiz empfangen werden. Das Programm DRS Musigwälle kann nicht über UKW empfangen werden, dafür wird es aber derzeit noch über die Mittelwellenfrequenz 531 kHz ausgestrahlt.
Die Empfangsmöglichkeit in der Schweiz über
Digital Audio Broadcasting (DAB) wird im Moment ausgebaut. Alle Programme können auch so empfangen werden.
Auf der Website können alle fünf Sender in den Formaten Real Audio und Microsoft Windows Media live empfangen werden.
Seit Ende 2005 stehen zahlreiche Sendungen auch als Podcast zur Verfügung.
Weblinks
Rundfunkgesellschaft | Hörfunk (Schweiz) | Unternehmen (Schweiz)