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Schweizer Fernsehen (SF) ist das öffentlich-rechtliche Schweizer Fernsehen der deutschen und der rätoromanischen Schweiz und ist ein Unternehmen der SRG SSR idée suisse.

SF hat seinen Sitz am Leutschenbach im Norden Zürichs und hat momentan das Monopol bei der Abdeckung in der ganzen Deutschschweiz und in den rätoromanischen Gebieten.

Direktorin des Schweizer Fernsehens ist Ingrid Deltenre.

Bis zum 4. Dezember 2005 hiess der Sender SF DRS. Die Bezeichnung war ein Konstrukt aus SF (für Schweizer Fernsehen) und DRS (für Deutsche und Rätoromanische Schweiz) und entsprach damit auch dem deutschsprachigen Radio der Schweiz (Schweizer Radio DRS).

Verschiedene Versuche einer landesweiten Abdeckung mit Privatsendern sind bisher gescheitert (Tele 24 vom heutigen SAT.1-Chef Roger Schawinski und TV3). Einzig das Format Star TV (Film-News) kann Erfolge verzeichnen. Mit dem Privatsender U1 TV startete 2004 ein weiterer Versuch einer schweizweiten Abdeckung, welcher bisher jedoch auf bescheidenem Niveau blieb. Im September 2006 startet mit 3+ ein neuer Privatsender, der vor allem mit schweizerdeutscher Unterhaltung sowie eingekauften Formaten für Furore sorgen will.

Programme


SF betreibt drei Fernsehsender:

PresseTV hat eine eigene Sendekonzession für Programme auf SF zwei und SF info. Das Radio e Televisiun Rumantscha (RTR) strahlt seine Sendungen in rätoromanischer Sprache wie Telesguard (Tagesschau), Cuntrasts und die Istorgia da buna notg (Gutenacht-Geschichte) über SF 1 aus.

Ausstrahlung


SF 1 und SF zwei werden in der Deutschschweiz über Antenne ausgestrahlt. SF 1, SF zwei und SF info werden auch über Schweizer Kabelnetze und SF 1 und SF zwei verschlüsselt über Satellit (Eutelsat Hotbird) ausgestrahlt. SF info wird unverschlüsselt übertragen.

Wichtigste Sendungen und Magazine


SF Tageschau - täglich, Nachrichtensendung, Haputausgabe um 19:30 auf SF1 und SFzwei.

SF Meteo - täglich auf SF1 und SFzwei, 19:50, das Wetter für die Schweiz

SF 10vor10 - Mo bis Fr auf SF1, 21:50, Nachrichtensendung

MTW (Menschen Technik Wissenschaft) - donnerstags auf SF1, Forschungs- und Wissensmagazin

Kassensturz - Dienstags um 21:50 auf SF1, Konsumentenmagazin

Sternstunde Philosophie / Sternstunde Religion - Samstags auf SF1, Gesprächsmagazine

Arena - auf SF1, Politiker im Gespräch

Zischtigsclub - Dienstags auf SF1, Gesprächsmagazin

SF Sport - täglich

SF Börse - ab Juli 2006

SF Spezial - nicht regelmässig, zu speziellen Anlässen und im Sommerprogramm Schweiz Aktuell - Mo bis Fr um 19:00 auf SF1, Nachrichtensendung mit Schweizer Nachrichten

Der Club - auf SF1, Diskussionsmagazin

Rundschau - Mittwochs auf SF1, Informationsmagazin

Telesguard - Mo bis Fr, Rätoromanische "Tagesschau"

Lüthi und Blanc - Sonntags um 20:00 auf SF1, Schweizer TV-Soap

Kooperationen


SF betreibt gemeinsam mit ARD, ZDF und ORF das TV-Programm 3sat. Im Nachrichten- und Unterhaltungsbereich arbeitet SF eng mit ARD und ZDF zusammen. SF liefert auch einzelne Programme für das deutsch-französische Kulturprogramm ARTE. SF ist ebenfalls Teil von Eurovision. Die Meteorologen vom Schweizer Fernsehen liefern Wetterinformationen an die ARD aus.

Marktanteil


Im Jahr 2003 betrug der Marktanteil von SF 1 (als SF1) 38 %, von SF zwei (als SF2) 8 %. Zum Vergleich: RTL ist mit 7 % Marktanteil auf dem dritten Platz.

Geschichte


  • 1939: Erste öffentliche TV-Versuchsdemonstration anlässlich der Landesausstellung 1939
  • 1953: An 5 Abenden pro Woche sendet die SRG einen TV-Versuchsbetrieb aus dem Studio Bellerive ein ca. einstündiges Programm
  • 1963: Ausstrahlung der ersten rätoromanischen Fernsehsendung
  • 1964: Start des Werbefernsehens
  • 1968: Einführung des Farbfernsehens
  • 1974: Zum ersten Mal wird das Konsumentenmagazin Kassensturz ausgestrahlt
  • 1984: Definitiver Start von Teletext
  • 1984: Start des gemeinsam mit dem ZDF und ORF betriebene 3sat-Programmes
  • 1987: Peter Schellenberg wird zum TV-Direktor gewählt.
  • 1990: Start des Programmschemas „90“
  • 1997: Start von SF2
  • 1998: Betrug in der Sendung "Risiko": Tommaso Ramundo erschleicht sich 95'000 Franken, indem er die zu beantwortenden Fragen bereits kennt.
  • 1999: Start von SFi (SFinfo) im Grossraum Zürich
  • 2001: SFi wird neu in der gesamten Deutschschweiz ausgestrahlt
  • 2003: Ende Januar 2003 wird im Engadin der DVB-T-Testbetrieb gestartet, gefolgt vom Tessin und der Genferseeregion.
  • 2004: Ingrid Deltenre wird neue TV-Direktorin
  • 2005: Mitte Mai 2005 wird die Produktion von PALplus-Sendungen eingestellt. SF DRS erhält ab 5. Dezember 2005 den neuen Namen SF Schweizer Fernsehen. Der Sender SF2 heisst neu SF zwei. Zudem erhalten die beiden Flaggschiffe des SF DRS, die Tagesschau und 10vor10, ein neues Dekor. Die Wettersendung Meteo, die Diskussionssendung Der Club sowie das Informationsmagazin Rundschau werden bis zum Sommer 2006 folgen.
  • 2006: Ab Sommer 2006 werden Sportveranstaltungen nur noch in 9 übertragen
  • 2007: In 16:9 aufgenommene Sendungen werden komplett in diesem Format ausgestrahlt und nicht mehr in 3 konvertiert. Im Oktober 2007 wird der Aufbau des DVB-T-Netzes in der Schweiz abgeschlossen.
  • 2008: HDTV-Testbetrieb
  • 2010: Ordentlicher HDTV-Beitrieb

Weblinks


Rundfunkgesellschaft | Fernsehen (Schweiz) | Unternehmen (Schweiz)

SF DRS | Schweizer Fernsehen

 

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