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Fax (0201) 47 36 46
ETB Schwarz Weiß Essen
Vereinsdaten
Gründung 1. Januar 1900
Adresse/
Kontakt
Am Uhlenkrug 40
45133 Essen
Tel. (0201) 47 24 31
1. Vorsitzender Manfred Kuhmichel
Manager Toni Pointinger
Mitglieder 750
Vereinsfarben schwarz-weiß
Fußball-Abteilung
Spielklasse Oberliga Nordrhein (Fußball)
Spielstätte Uhlenkrug Stadion (20.000 Plätze)
Chef-Trainer Frank Kontny
Spielkleidung
Trikot_linker_Arm.png Trikot_Brust.png Trikot_rechter_Arm.png
Trikot_Hose.png
Trikot_Stutzen.png
Erste Wahl
Trikot_linker_Arm.png Trikot_Brust.png Trikot_rechter_Arm.png
Trikot_Hose.png
Trikot_Stutzen.png
Zweite Wahl
Vereinserfolge ''1x DFB-Pokal-Gewinner (1959)
Saison 2004/05 6. Platz in der Oberliga Nordrhein Internet Homepage www.etb-fussball.de

Der ETB Schwarz Weiß Essen e.V. ist ein deutscher Sportverein. Die Vereinsfarben sind schwarz-weiß.

Die Fußballabteilung von Schwarz-Weiß Essen wurde 1900 gegründet, der Gesamtverein 1881. Der Verein hat heute ca. 700 Mitglieder. Das Stadion ist das Uhlenkrug-Stadion mit 20.000 Plätzen.

Den bisher größten Erfolg feierten sie 1959 mit dem Gewinn des DFB-Pokals. 1967 nahm Schwarz-Weiß Essen an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga teil und 1975 erreichten sie das Viertelfinale der Deutschen Amateurmeisterschaft.

Die Spieler des Vereins tragen ein weißes Trikot und schwarze Hose und Stutzen.

Stationen von 1933-1978


1933-1943 Gauliga Niederrhein
1949-1951 2. Liga West
1951-1957 Fußball-Oberliga West
1957-1959 2. Liga West
1959-1960 Fußball-Oberliga West
1960-1962 2. Liga West
1962-1963 Fußball-Oberliga West
1963-1974 Regionalliga West
1974-1978 2. Bundesliga
1978-2007 Amateur-Oberliga Nordrhein

Ausführliche Geschichte:


1891 wurde der Essener Turner Bund gegründet. 1899 sahen einige Mitglieder ihr erstes Fußballspiel, ein Jahr später gründete Turnrat Otto Weber die Fußballabteilung des ETB Schwarz-Weiß. 1902 trat der Verein dem Rheinisch-Westfälischen Spielverband bei. Der ETB spielte auf einem alten Ziegelfeld der Zeche Ernestine in Essen-Stoppenberg. Mitglieder machten den Platz bespielbar. 1903 zog der Verein zur Kruppstrasse um. Aus einem altem Steinbruch bauten die Fußballer einen Fußballplatz. 1909 stieg der ETB als einziger Essener Verein in die neue 10er Liga auf und fast sofort wieder ab. 1911 und 1912 wurde der ETB Vizemeister in der Zehnerliga. 1913 zog der ETB zur Meisenburgstraße um.

Durch Spenden und Anteilscheine brachte der ETB 50.000 Mark auf. Auf dem Platz an der Meisenburgstraße spielt jetzt der Landesligist Fortuna Bredeney. Die Einweihung mit nationalen und internationalen Gästen fand am 25. Mai 1913 statt. 1914 wurde Albert Bollmann der erste Nationalspieler des Vereins. Sein erstes Länderspiel bestritt Bollmann am 5. April 1914 gegen die Niederlande. Max Ring und Gustav Janus kurbelten nach dem Ersten Weltkrieg den Spielbetrieb wieder an. 1920 gewann Schwarz-Weiß Essen die Ruhrkreis-Meisterschaft. Das Spiel um die Westdeutsche Meisterschaft verlor der ETB gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:6 nach Verlängerung.

1922 gewann der Verein aus dem Essener Süden die Ruhrgau-Meisterschaft und wurde im Kampf um die Westdeutsche Meisterschaft wieder nur Zweiter. Die Pacht an der Meisenburgstraße wurde nicht verlängert, das investierte Geld wurde durch die Inflation geschluckt. Der ETB kaufte 1922 das Grundstück des heutigen Uhlenkrug-Stadions und weihte dieses auch noch im gleichen Jahr ein. Das Grundstück maß 35 Morgen und kostete 750.000 Mark. Das von der Stadt Essen zur Kofinanzierung versprochene Darlehen löste sich in Luft auf. Trotzdem konnte der ETB das Geld durch Spenden aufbringen. Das 45.000 Mann fassende Stadion gehörte zu den modernsten Stadien Deutschlands. 1923 wurde der Verein Ruhrgau-Meister und hatte 3500 Mitglieder (im gesamten Verein). 1924 mussten sich die Abteilungen in eigenständige Vereine ausgliedern. 1925 erreichte der Verein die Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft (Victoria Forst 2:1; FSV Frankfurt 1:3). Dori Küschner wurde der erste hauptamtliche Trainer. Am Neujahrstag 1925 besiegte der ETB den Ungarischen Meister MTK Budapest mit 2:1.

1932 nahm die erste Männermannschaft an einem Osterturnier in Paris mit den Mannschaften Red Star Olympique Paris und Kispet Budapest teil. 1937 schlossen sich die 5 Abteilungen wieder zu einem Verein zusammen. In den Jahren 1938 bis 1940 wurde der ETB dreimal in Folge jeweils hinter Fortuna Düsseldorf Zweiter der Gauliga Niederrhein und scheiterte knapp an der Teilnahme an der DM-Endrunde. 1943 wurde der Spielbetrieb wegen des Zweiten Weltkriegs eingestellt und 1945 wieder aufgenommen. 1948 Aufstieg in die Verbandsliga als ungeschlagener Gruppenmeister. Essener Stadtpokalmeister durch 2:1 Sieg gegen Sportfreunde Katernberg, den Zweiten der Westdeutschen Oberliga. 1949 wurde der ETB nach der Einführung des Vertragsspielerwesens in die 2. Liga West eingeteilt. Von 1951-1957 spielte der ETB in der höchsten Spielklasse: Oberliga West.

1959 stieg der ETB wieder in die Oberliga auf und gewann am 27. Dezember 1959 den DFB-Pokal 1959 mit einem 5:2-Erfolg über Borussia Neunkirchen in Kassel vor über 20.000 Zuschauern. Zuvor schlug der Club u.a. Westfalia Herne, den Hamburger SV mit Uwe Seeler und Hertha BSC. 1960 stieg der Verein wieder ab und ein Jahr später wieder in die Oberliga auf. 1963 wurde der ETB Siebter in der Oberliga, wurde aber nicht für die 1. Bundesliga berücksichtigt. Von 1963 an spielte der ETB in der Regionalliga West u.a. zusammen mit Alemannia Aachen, Borussia Mönchengladbach und Rot-Weiß Essen. 1967 wurden die Schwarz-Weißen Zweiter der Regionalliga West und nahmen an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga teil. Der Aufstieg wurde mit einem Punkt Rückstand hinter Borussia Neunkirchen, den Gegner des Pokalfinales 1959, knapp verpaßt.

1973 verkauften die Verantwortlichen für 1,4 Mio DM das Uhlenkrug-Stadion an die Stadt Essen. 1974 wurde der Club der neu gegründeten 2. Bundesliga Nord zugeteilt und wurde 12. Die Amateure des ETB nahmen an der Deutschen Amateurmeisterschaft teil. In den Frühjahren 1976 und 1977 verspielte die Mannschaft jeweils ihre aussichtsreiche Position im Kampf um die Aufstiegsränge in die Bundesliga. 1978 gab der Verein freiwillig die Lizenz der 2. Bundesliga ab. Nach der Scheidung von Präsident Wolfgang Schmitz von seiner Frau hatte dieser kein Geld mehr für den Verein. Der ETB und der SC Rot-Weiß Essen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, welcher eine Klausel beinhaltete, nach der ETB sich in den nächsten fünf Jahren nicht mehr um die Eingliederung in den bezahlten Fußball bemühen durfte. Außerdem wechselten Klausmann, Wiemers, Klinger und Kirschstein zum RWE.

1980 wurde der ETB Tabellenzweiter hinter dem FC Bocholt, verpasste den direkten Wiederaufstieg und kündigte den Kooperationsvertrag mit dem RWE. 1981 erreichte der Club die erste Hautrunde des DFB-Pokals. 1985 wurde die erste Mannschaft Vizemeister hinter Lokalrivalen RW Essen. Das Spitzenspiel vor 30.000 Zuschauern am Ostermontag konnte der RWE mit 3:1 für sich entscheiden. 1988 erreichte der ETB das Achtelfinale des DFB-Pokals und schied mit 0:1 am Uhlenkrug gegen den den VfL Bochum aus.

1994 verpasste der ETB Schwarz-Weiß knapp die Eingliederung in die Regionalliga West/Südwest und war damit erstmalig in der Vereinsgeschichte nur noch viertklassig. Im Jahre 2000 feierte die Fußballabteilung ihren 100. Geburtstag im Essener Saalbau. Im Jahr 2001 spielten die A- und B-Junioren in der Regionalliga, der höchsten Jugendspielklasse in Deutschland. 2003 startete der Vorstand die Aktion WIR 2006 und peilt den Aufstieg in die Regionalliga an.

Ehemalige Trainer


Bekannte ehemalige Spieler


Saisonübersichten


Saison Liga Platz Punkte S-U-N Tore
1933/34 Gauliga Niederrhein (1) 7 20:24 - 34:45
1934/35 Gauliga Niederrhein (1) 7 18:22 - 35:32
1935/36 Gauliga Niederrhein (1) 8 12:24 - 31:40
1936/37 Gauliga Niederrhein (1) 6 16:20 - 22:28
1937/38 Gauliga Niederrhein (1) 2 26:10 - 39:22
1938/39 Gauliga Niederrhein (1) 2 27:9 - 52:13
1939/40 Gauliga Niederrhein (1) 2 27:9 - 41:25
1940/41 Gauliga Niederrhein (1) 3 21:15 - 49:26
1941/42 Gauliga Niederrhein (1) 7 18:18 - 46:44
1942/43 Gauliga Niederrhein (1) 9 4:28 - 20:58
1949/50 2. Oberliga West (2) 7 35:25 - 63:50
1950/51 2. Oberliga West (2) 2 39:21 - 79:44
1951/52 Oberliga West (1) 11 27:33 7-13-10 43:57
1952/53 Oberliga West (1) 13 22:38 9-4-17 54:76
1953/54 Oberliga West (1) 6 31:29 13-5-12 72:53
1954/55 Oberliga West (1) 12 27:33 11-5-14 52:55
1955/56 Oberliga West (1) 8 27:33 9-9-12 44:45
1956/57 Oberliga West (1) 15 22:38 8-6-16 43:63
1957/58 2. Oberliga West (2) 7 36:24 - 78:46
1958/59 2. Oberliga West (2) 2 44:16 - 87:33
1959/60 Oberliga West (1) 16 25:35 9-7-14 47:46
1960/61 2. Oberliga West (2) 1 46:14 - 81:36
1961/62 Oberliga West (1) 4 38:22 13-12-5 64:39
1962/63 Oberliga West (1) 7 33:27 13-7-10 44:37
1963/64 Regionalliga West (2) 13 34:42 13-8-17 60:71
1964/65 Regionalliga West (2) 9 33:35 10-13-11 58:59
1965/66 Regionalliga West (2) 7 34:34 13-8-13 47:47
1966/67 Regionalliga West (2) 2 47:21 19-9-6 51:23
1967/68 Regionalliga West (2) 7 35:33 12-11-11 56:46
1968/69 Regionalliga West (2) 6 40:28 16-8-10 48:43
1969/70 Regionalliga West (2) 5 42:26 18-6-10 60:41
1970/71 Regionalliga West (2) 11 29:39 10-9-15 56:63
1971/72 Regionalliga West (2) 5 39:29 15-9-10 57:48
1972/73 Regionalliga West (2) 12 29:39 11-7-16 41:58
1973/74 Regionalliga West (2) 8 34:34 12-10-12 57:53
1974/75 2. Bundesliga Nord (2) 12 34:42 13-8-17 55:69
1975/76 2. Bundesliga Nord (2) 7 44:32 19-6-13 63:52
1976/77 2. Bundesliga Nord (2) 8 43:33 16-11-11 63:55
1977/78 2. Bundesliga Nord (2) 20 19:57 4-11-23 45:92
1978/79 AOL Nordrhein (3) 4 40:28 - 49:40
1979/80 AOL Nordrhein (3) 2 53:11 - 78:31
1980/81 AOL Nordrhein (3) 7 35:29 - 44:41
1981/82 AOL Nordrhein (3) 10 30:38 - 51:47
1982/83 AOL Nordrhein (3) 7 31:33 - 70:55
1983/84 AOL Nordrhein (3) 7 36:28 - 55:41
1984/85 AOL Nordrhein (3) 2 50:18 - 77:37
1985/86 AOL Nordrhein (3) 8 33:31 - 46:47
1986/87 AOL Nordrhein (3) 4 44:24 - 70:48
1987/88 AOL Nordrhein (3) 2 44:24 - 60:40
1988/89 AOL Nordrhein (3) 8 38:34 - 58:46
1989/90 AOL Nordrhein (3) 11 32:36 - 39:45
1990/91 AOL Nordrhein (3) 9 29:35 - 35:34
1991/92 AOL Nordrhein (3) 12 25:35 - 32:45
1992/93 AOL Nordrhein (3) 11 26:34 - 41:45
1993/94 AOL Nordrhein (3) 9 32:28 - 55:50
1994/95 AOL Nordrhein (4) 8 31:29 - 46:54
1995/96 AOL Nordrhein (4) 3 54 - 52:22
1996/97 AOL Nordrhein (4) 5 46 - 50:33
1997/98 AOL Nordrhein (4) 8 38 - 30:30
1998/99 AOL Nordrhein (4) 8 42 - 50:43
1999/00 AOL Nordrhein (4) 9 38 - 39:45
2000/01 AOL Nordrhein (4) 6 51 - 48:48
2001/02 AOL Nordrhein (4) 9 47 - 43:48
2002/03 AOL Nordrhein (4) 6 49 14-7-11 41:35
2003/04 AOL Nordrhein (4) 12 41 - 42:45
2004/05 AOL Nordrhein (4)
2005/06 AOL Nordrhein (4)
2006/07 AOL Nordrhein 1 0 0-0-0 0:0

Weblinks


Deutscher Fußballverein | Sport (Essen) | 1900

 

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