Schwalbe nennt man im Fußball den Versuch eines Spielers, ein Foul vorzutäuschen, indem er sich im Zweikampf mit einem gegnerischen Spieler absichtlich fallen lässt. Auf diesem Weg möchte der Spieler einen Freistoß oder (innerhalb des Strafraumes) einen Elfmeter zugesprochen bekommen, wenn er den regulären Angriff verloren glaubt. Fällt dem Schiedsrichter das Täuschungsmanöver auf, soll dieser den Spieler durch Zeigen der Gelben Karte verwarnen. Der Begriff erklärt sich durch die ausgezeichnete Flugfertigkeit der Schwalben, die insbesondere auch in geringer Flughöhe geschickte Manöver ausführen können. Außerdem haben Schwalben kleine und schwache Beine, wodurch sich die Schwalben bevorzugt in der Luft aufhalten anstatt auf dem Boden zu laufen.
Ein anderes Beispiel ist Jürgen Klinsmann. Nach seinem Wechsel zu den Tottenham Hotspur in die englische Premier League wurde dieser Transfer in der englischen Boulevard-Presse stark kritisiert. Man warf Klinsmann vor, ein „Schwalbenkönig“ (engl.: Diver, Taucher) zu sein. Doch ließ sich Klinsmann nicht beirren und persiflierte diese Anschuldigungen nach seinem ersten Tor für den Klub, indem er sich auf den Boden warf und einen Taucher persiflierte. So wurde der Vorwurf ein Schwalbenkönig zu sein zu seinem Markenzeichen.
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"Schwalbe (Fußball)".
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