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Schulmediation ist Mediation (Streitschlichtung) unter Schülern an Schulen. Die Mediatoren (auch als Konfliktlotsen oder Streitschlichter bezeichnet) sind Schüler, die sich freiwillig neben dem Schulunterricht für diese Aufgabe haben ausbilden lassen. Diese Vorbereitung dauert meist ein halbes Jahr und wird von Psychologen oder erfahrenen Mediatoren übernommen.

Die Schule stellt für die Streitschlichtungen gewöhnlich einen besonderen Raum zur Verfügung. Schulmediation versteht sich als Maßnahme zur Konfliktregulierung, aber auch zur Gewaltprävention.

Die Idee zur friedlichen Lösung von Konflikten an Schulen durch Mediation stammt aus den USA. Die Erfolge dort ließen erste Nachahmungen Anfang der 1990er Jahre in Deutschland entstehen. Inzwischen verbreitet sich das Modell der schulischen Streitschlichtung in nahezu alle Bundesländer.

Abgesehen von Mediation, gibt es noch andere Wege, um Konfliktmanagement in Schulen zu ermöglichen. Durch ein Einwirken von objektiven Personen, welche mit den Schülern, Eltern sowie den Lehreren arbeiten, kann über mehrere Wochen durch Workshops, Seminare, Vorträge ein Lösungsprogramm vollzogen werden. In Österreich gibt es schon so ein Projekt läuft unter dem Namen "Nobody Is Perfect".

Siehe auch


Mediation

 

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