Der Begriff Schule wird im Zusammenhang mit Kunst in unterschiedlichem Sinne verwendet.
Besonders häufig ist bei den großen niederländischen Malern wie Rubens und Rembrandt von ihrer Schule die Rede, aber auch bei mittelalterlichen Meistern.
Zur Schule von Rubens rechnet man die Maler Anthonis van Dyck, Justus van Egmont, Soutman, Th. van Tulden, M. Pepyn, A. Diepenbeek, C. Schut, Erasmus Quellinus II., I. van Hoeck und die Kupferstecher Vorsterman, S. a Bolswert und Pontius.
Zur Rembrandtschule rechnet man Gerard Dou (1613-1675), Ferdinand Bol (1616-1680), Willem Drost (1630-1680), Govert Flinck (1615-1660), Carel Fabritius (1622-1654), Samuel van Hoogstraten (1627-1678), Nicolaes Maes (1643-1693), Arent de Gelder (1645-1727)
Andererseits spricht man auch in einem weiteren Sinn von Schule, wenn man eine gemeinsame Stilrichtung meint, z.B. flandrische Schule, venezianische Schule, französische Schule, englische Schule.
Im weiteren Sinne könnte man die Dombauhütten auch in diesen Kontext rechnen, weil hier Baustile kreiert und tradiert wurden, auch wenn es andererseits primär um große Werkstätten geht.
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"Schule (Künstler)".
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