Ein Schreck (auch: Entsetzen) ist eine starke Emotion durch die Wahrnehmung einer Gefahr oder durch eine Überraschung. Diese reaktive Gefühlsäußerung wird immer als unangenehm emfpfunden und löst immer einen Distress aus.
Schrecke setzen einen instinktiven Überlebensmechanismus in Gang, der sich bei allen Säugetieren gleicht:
Schrecken können auch einen Schrei auslösen. Extrem belastende Schrecken können bei sehr sensiblen und/oder alten Menschen einen Schock auslösen.
Eine Schrecksekunde ist die durchschnittliche Zeit, die ein Mensch zur Verarbeitung des Eindrucks benötigt, um einen Schreck zu erfahren (Wahrnehmung und Verarbeitung); Dies ist u.a. beim Autofahren wichtig (Fahrmanöver, Bremsen - Bremsweg).
Bei dem Schreck durch Gefahren handelt es sich vor allem um eine Auswirkung eines Angstzustandes; Beispiel: Während eines Albtraums wird man angefasst und wacht auf (man bezieht die Person in die Traumhandlung mit ein).
Bei dem Schreck durch Überraschung handelt es sich um eine unerwartete Situation oder Handlung; Beispiel: Eine hochkonzentriert arbeitende Person hört einen lauten Knall.
Die Schwelle des Erschreckens ist individuell und fallweise different und ist abhängig und der Erfahrung, (nervlicher) Konstitution und/oder Konditionierung. Lebewesen, die sensibel auf Schrecke reagieren, nennt man schreckhaft. Schreckresistenz ist jedoch in gewissen Maßen trainierbar. Ein Beispiel hierfür ist die Konditionierung von Polizeipferden, die Schüssen ausgesetzt werden.
Eine Schreckschusspistole ist eine Schusswaffe, die jedoch kein Projektil verschiesst, sondern einem Angreifer oder Bedroher nur erschrecken soll.