Schrammeln ist ein österreichischer Spielfilm von Géza von Bolváry aus dem Jahre 1944. Der Film hat nur wenig zu tun mit den echten "Schrammeln", einem Wiener Volksmusik-Quartett des 19. Jahrhunderts.
Die Brüder Johann Schrammel und Josef Schrammel werben beide um das Herz der Fiakermilli und geraten darüber in argen Streit. Diese verzichtet, um die Schrammeln wieder zusammenzubringen, auf ihre einzige Liebe, den Johann Schrammel, und heiratet stattdessen einen Millionär. Der Film beginnt als typische Hans Moser-Komödie und wendet ihn dann in eine Liebestragödie, als Josef Schrammel in betörender Weise das Lied „Man ist einmal nur verliebt“ anstimmt, welches schließlich den ganzen Film auf vielfältige Weise durchdringt.
Die auf einer Idee von Hans Gustl Kernmayr beruhende und von Ernst Marischka in ein Drehbuch verwandelte Filmgeschichte bringt die Schrammeln in Zusammenhang mit einem anderen Wiener Original des 19. Jahrhunderts, der Fiakermilli (gespielt von Marte Harell).
Der Film wurde von den Nazis zensiert, da in einem Lied der Original-Tonfassung „Österreich“ gesungen wurde. Auch versteckte Seitenhiebe auf die Nationalsozialisten wurden in den Film eingebaut und nicht erkannt und zensiert, bzw. toleriert. So etwa, als die „Fiakermilli“ den Josef Schrammel fragte: „Warum sind sie eigentlich so braun, ich meine so abgebrannt, ihr Garten ist doch ganz schattig?“
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"Schrammeln".
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