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Wappen Karte
Wappen Schotten (Stadt).png Schotten_hessen_karte.png
Basisdaten
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Bundesland: Hessen
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Regierungsbezirk: Gießen
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Landkreis: Vogelsbergkreis
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Geografische Lage:
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Höhe: 330 m ü. NN
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Fläche: 133,56 km²
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Einwohner: 11.531 (31. Dez. 2004)
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Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
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Postleitzahl: 63679
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Vorwahl: 06044
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Kfz-Kennzeichen: VB
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Gemeindeschlüssel: 06 5 35 016
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Stadtgliederung: 14 Stadtteile
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Adresse der
Stadtverwaltung:
Vogelsbergstraße 184
63679 Schotten

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Offizielle Website: www.schotten.de
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E-Mail-Adresse: hauptamt@schotten.de
Politik
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Bürgermeister: Susanne Schaab-Madeisky
(SPD)
Schotten ist eine Stadt in der Mitte Hessens. Die nächst größeren Städte sind Alsfeld im Norden, Fulda im Osten, Friedberg (Hessen) im Süden und Gießen im Westen.

Geografie


Geografische Lage

Der staatlich anerkannte Luftkurort liegt in 168 bis 773 Meter Höhe am Westhang des Vogelsberges. In der Nähe befinden sich Hoherodskopf (764 m) und Taufstein (773 m), die zwei höchsten Erhebungen des Naturparks Hoher Vogelsberg. Schotten ist Fremdenverkehrsort, durch hohe Schneesicherheit im Winter und Wandermöglichkeiten im Sommer in ausgedehnten Wäldern. Auch Wassersport ist auf dem Niddastausee mögich.

Im äußersten Nordwesten des Stadtgebietes befindet sich die Niddaquelle, welche ein beliebtes Ziel für Wanderer ist.

Nachbargemeinden und -kreise

Schotten grenzt im Norden an die Stadt Ulrichstein, im Nordosten an die Stadt Herbstein, im Osten an die Gemeinde Grebenhain, im Süden an die Stadt Gedern und die Gemeinde Hirzenhain (beide Wetteraukreis), sowie im Westen an die Stadt Nidda (Wetteraukreis) und die Stadt Laubach (Landkreis Gießen).

Stadtgliederung

Zur Großgemeinde Schotten gehören neben der Kernstadt Schotten die Ortsteile Betzenrod, Breungeshain, Burkhards, Busenborn, Eichelsachsen, Einartshausen, Eschenrod, Götzen, Kaulstoß, Michelbach, Rainrod, Rudingshain, Sichenhausen, Wingershausen.

Geschichte


Archäologische Funde aus dem Schottener Raum reichen zurück bis in die Jungsteinzeit. Aus vorgeschichtlicher Zeit künden mehrere Hügelgräber sowie die Ringwälle "Alteburg" und "Wildhauskopf" mit unbekannter Zeitstellung.

Schotten wird zum ersten Mal 778 urkundlich erwähnt. In Zusammenhang mit der Stadtgründung könnte die "Horstburg" beim Ortsteil Rudingshain stehen, Reste einer Burganlage, die in den 70er Jahren ausgegraben wurden und als karolingischer Königshof interpretiert werden. Schotten gilt als Gründung iro-schottischer Mönche. Die große gotische Liebfrauenkirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut.

Im Mittelalter gehörte Schotten den Geschlechtern der Eppsteiner und Trimberger. Der rheinische Städtebund nahm 1382 bei einer Fehde mit diesen Rittergeschlechtern die Stadt ein und zerstörte Mauern und Schloss. Ab 1403 gehörte Schotten den hessischen Landgrafen. Aus dieser Zeit stammt das Schottener Schloss.

Entwicklung des Stadtgebiets

Durch die Gebietsreform, Anfang der 1970er Jahre schlossen sich 15 Gemeinden zu der Großgemeinde Schotten zusammen.

Politik


Wappen

In Blau ein, auf einem goldenen Berg sitzender, silberner und rot bewehrter Falke mit ausgebreiteten Schwingen.

Der goldene Berg symbolisiert den Vogelsberg. Der Falke hat seinen Ursprung in einer Sage, die über die Stadtgründung existiert.

Städtepartnerschaften

Schotten ist mit den folgenden Städten verschwistert :

Des Weiteren bestehen Städtefreundschaften mit Bogen (Bayern) und Ozimek (Polen).

Wirtschaft


Verkehr

Die Bundesstraßen B 455 und B 276 führen durch die Stadt. Die nächsten Autobahnen sind die A 5 und die A 45. Die B 276 von Gedern über Schotten nach Laubach ist eine legendäre Motorradstrecke, die an sonnigen Wochenenden Scharen von Motorradfahrern anzieht. Vor allem auch wegen der Motorradtreffs entlang der Strecke, wie zum Beispiel das Falltorhaus. Allein auf dem Teilstück Schotten - Laubach (ca. 12 km) gab es in den letzten 7 Jahren, nicht zuletzt durch teils sinnlose und extreme Raserei der Motorradfahrer,die das Tempolimit von 80 km/h (Auf Teilstücken sogar nur 60 km/h) auf der gesamten Strecke teilweise um mehr als das Doppelte (auf Teilabschnitten teilweise sogar kurzfristig um das Dreifache) überschreiten, bedauerlicherweise 13 Tote und 144 Verletzte (im Jahr 2005: 12 Tote und 129 Verletzte). Die sogenannte "Applauskurve" ist unter Motorradfahrern in ganz Deutschland bekannt. Es handelt sich hierbei um eine langgezogene 180° Kurve auf dem Teilstück Schotten-Laubach, wo oft viele Zuschauer (meistens andere Motorradfahrer) zu finden sind und die Motorradfahrer bejubeln (oder gar filmen und fotografieren), die die stärkste Schräglage erreichen.

Freizeit- und Sportanlagen

Auf dem Gebiet der Stadt Schotten liegt auch der Niddastausee. Hier finden Segler, Surfer und andere Wassersportler sowie Erholungssuchende ihr Revier. Im Winter dürfte allerdings der Hoherodskopf das beliebteste Ausflugsziel in der Gegend sein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

In der Altstadt kann man die gotische Liebfrauenkirche mit dem berühmten Marienaltar besichtigen. Der Flügelaltar entstand um 1385, geschaffen von einem unbekannten Maler.

Regelmäßige Veranstaltungen

Im Motorsport ist der Ort durch die Schottenring-Rennen bekannt.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


Ort in Hessen | Vogelsbergkreis

Schotten | Schotten (Duitsland)

 

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