schorfheide.jpg Die Schorfheide liegt ca. 65 km nordöstlich von Berlin und ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.
Der Name Schorfheide entstand im Mittelalter aus Schorp Weide, als die Bauern ihre Schafe in den (damaligen) Eichenwald (Hutewald) trieben, um sie mit den nahrhaften Eicheln zu mästen. Später wurde ein Großteil der Eichen für die Produktion von Geschützlafetten abgeholzt, aber der Wald wurde immer wieder aufgeforstet. Reste von Hutewald sind aber auch heute noch in der Schorfheide zu finden.
Der Begriff Schorfheide ist allerdings nur ein Sammelbegriff für ein größeres Waldgebiet. Im einzelnen gliedert sich der Wald in kleinere Abschnitte wie die Innere Schorfheide, Eichheide, Üderheide.
In der DDR waren weite Teile des Waldgebietes abgesperrt und dienten der SED-Führung als großräumiges Staatsjagdgebiet mit diversen "Freizeitobjekten".
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde 1990 noch als Teil des Nationalparkprogramms der Regierung Lothar de Maizière gegründet.
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