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Schnittke,_Alfred_Garyevich
 

Der Begriff Schnitt bezeichnet

  • das Schneiden, z. B. in der Chirurgie.
    • in der Landwirtschaft: das Mähen von schnittreifem Gras oder Getreide; auch: die eingebrachte Ernte
    • in der Fortwirtschaft: das Fällen eines Baumes.
    • in der Filmtechnik das Schneiden eines Films, → Schnitt (Film).
  • im Gartenbau: den Rückschnitt oder die Schneitelung.
  • den durch das Schneiden entstandenen Einschnitt bzw. die Schnittfläche:
  • zu zerschneiden, eine durch Zerteilen mit einem Schneidewerkzeug hervorgebrachte Form:
  • in Typografie und Druckwesen: der Schriftschnitt als Unterart einer Schriftart, z. B. kursiver Schnitt, fetter Schnitt.
  • synonym für Durchschnitt; in der Statistik: auch für den Mittelwert.
  • im Vermessungswesen: Einschneiden, eine Methode, um eine Position aus Visierlinien zu bestimmen, → Vorwärtsschnitt, Bogenschnitt.
  • als Fachbegriff der Mathematik bzw. Technik und anderer verwandter Wissenschaften:
    • in der Geometrie: die Gesamtheit der gemeinsamen Punkte zweier geometrischer Gebilde, → Schnittpunkt, Schnittgerade, Kegelschnitt.
    • die (grafische) Darstellung eines Körpers in einer Schnittebene, z. B. Längsschnitt, Querschnitt; oder die Projektion, wenn der Körper als transparent angenommen wird.
    • der Dedekindsche Schnitt, eine Methode zur Konstruktion der reellen Zahlen aus den rationalen Zahlen.
    • in der Mengenlehre: kurz für die Schnittmenge.
    • in der Graphentheorie: eine Teilmenge der Knoten in einem Netzwerk, → Schnitt (Graphentheorie).
    • in der Topologie: ist ein Schnitt eine Funktion f, die eine stetige Einbettung ist und wo es eine Retraktion von X auf f* gibt.
    • in der Kategorientheorie: ist ein Schnitt ein Morphismus, der ein linkes Inverses besitzt, wo es also einen Morphismus g gibt mit g o f = id.
    • in der Metamathematik, der Beweistheorie, der Informatik, Sequenzenkalkül und Logik der Kalküle: (engl. Cut) das Wegschneiden einer Zwischenformel nach der Schnittregel.
  • beim Ballspiel: der Drall, den der Ball durch Anschneiden bekommt.
  • zu beschneiden, ein – mehr oder minder rechtmäßiger – Anteil, der einbehalten wird, z. B. die Provision.
    • (davon abgeleitet) in der Gastronomie: ein nicht vollgefülltes Bierglas, siehe Spruz.
  • in der Heraldik: die Art der Linien, mit denen der Schild in Felder aufgeteilt wird.

Siehe auch: Goldener Schnitt, Cut }}

cut

 

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