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Wappen Karte
Schneeberg coa.png Karte Aue in Deutschland.png
Basisdaten
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Bundesland: Sachsen
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Regierungsbezirk: Chemnitz
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Landkreis: Aue-Schwarzenberg
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Geografische Lage:
Höhe: 465 m ü. NN (Rathaus)
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Fläche: 23,35 km²
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Einwohner: 16.647 (30. September 2005)
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Bevölkerungsdichte: 713 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 08289
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Vorwahl: 03772
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Kfz-Kennzeichen: ASZ (alt: AU)
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Gemeindeschlüssel: 14 1 91 280
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Stadtgliederung: 3 Gemarkungen
1 Ortsteil

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Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
08289 Schneeberg
Website: www.schneeberg.de
Politik
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Bürgermeister: Frieder Stimpel (CDU)
Schneeberg ist eine Stadt im sächsischen Landkreis Aue-Schwarzenberg. Sie hat knapp 16.700 Einwohner und gehört zum Städtebund Silberberg.

Geografie


Schneeberg liegt an der Silberstraße im oberen Westerzgebirge. Weithin sichtbar ist die markante St. Wolfgangskirche. Der Stadtkern liegt auf dem 470 m ü. NN hohen Schneeberg, der der Stadt ihren Namen gab. Zu den umliegenden Erhebungen gehören im Osten der Gleesberg (593 m) und im Norden der Keilberg (557 m). Schneeberg panorama from south east (aka).jpg | Schneeberg panorama from south west (aka).jpg

Geschichte


Schneeberg marketplace with townhall (aka).jpg | Schneeberg townhall (aka).jpg Die über 500-jährige Geschichte Schneebergs ist vor allem vom Bergbau geprägt, dem die Stadt ihre Gründung am 6. Februar 1471 verdankt. Der ursprüngliche Silberbergbau wich seit Mitte des 16. Jahrhunderts dem Abbau von Kobalt und Wismut. Mit dem Uranbergbau, der von 1946 bis 1958 andauerte, stieg die Einwohnerzahl der Stadt rasch an, sodass Schneeberg von 1952 bis 1958 den Status einer kreisfreien Stadt innehatte. Danach gehörte sie wieder zum Kreis Aue.

Eingemeindungen

  • 1939 Bergstadt Neustädtel, in deren Nähe sich die beliebten Ausflugsziele Gleesberg und Filzteich befinden
  • 1952 Gemeinde Griesbach (Erzgebirge), nordwestlich von Schneeberg gelegen
  • 1999 Gemeinde Lindenau

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1 29. Oktober
2 31. August

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Schneeberg St. Wolfgangskirche 1 (aka).jpg]] Die St. Wolfgangskirche ist eine der größten und architektonisch ausgereiften Kirchen der Spätgotik und ein früher Typus des reformatorischen Kirchenbaus. Im Innern befinden sich Werke von Lucas Cranach d. Ä. und der Malerfamilie Krodel, an die der Ende 2005 abgerissene Krodel-Brunnen erinnerte.

Zu den weiteren baulichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Mitte des 19. Jahrhunderts neu errichtete, neogotische Rathaus, diverse Barockbauten und bergbauliche Denkmäler.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

In Schneeberg endet die von Leipzig kommende Bundesstraße 93, die einst über die Grenze weiter nach Karlsbad führte. Außerdem führt die Bundesstraße 169 von Plauen nach Chemnitz durch die Stadt. Bahnhof-Schneeberg.jpg Von 1859 bis 1952 hatte die Stadt mit einer 5 km langen Stichstrecke nach Niederschlema einen Eisenbahnanschluss an die Bahnlinie Zwickau - Schwarzenberg/Erzgeb. - Johanngeorgenstadt - Karlsbad.

Staatliche Einrichtungen

Schneeberg ist voraussichtlich bis 2008 Standort des Gebirgsjägerbataillons 571 der Bundeswehr.

Bildung

Dem Schneeberger Gymnasium droht in absehbarer Zeit die Schließung. Ein Angebot der evangelischen Kirche, die Trägerschaft des Gymnasiums zu übernehmen, stieß auf Widerstand in Bevölkerung und Stadtrat.

Persönlichkeiten


Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Peter Weidenhammer (um 1480–um 1540), Alchimist, führte die Blaufarbenherstellung im Erzgebirge ein
  • Andreas Reinhard (1571–1613), Rechenmeister und Verfasser eines Lehrbuchs für den Mathematikunterricht
  • Magister Christoph Gottlieb Grundig (1707–1780) Pfarrer, Naturforscher, Schriftsteller
  • Ernst August Geitner (1783–1852), Chemiker, Arzt und Erfinder des Argentan
  • Carl Schumann, Bruder des Komponinisten Robert Schumann

Partnerstädte


Schneebergs Partnerstädte sind:

Weblinks


Ort in Sachsen | Erzgebirge

 

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