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Barrère Pierre 1690-1755 Ornithologiae.png Der Schnabel (lat. Rostrum) ist in der Zoologie das nach vorne spitz auslaufende Mundwerkzeug bei Vögeln und Schnabeltieren.

Vögel


Bei Vögeln wird der Schnabel in Ober- und Unterschnabel unterteilt. Die knöchernde Grundlage sind der Ober- und Unterkiefer, die mit Hornsubstanz überzogen sind. Die Nasenöffnung liegt zumeist an der Basis des Oberschnabels, lediglich beim Kiwi an der Schnabelspitze.

Die Hornsubstanz hat ein unterschiedliches Oberflachenprofil. Bei einigen Arten (z. B. Säger) bildet sie eine zahnartige Leiste, bei anderen (z. B. Schwimmenten) Lamellen, die zum Filtrieren von Nahrung eingesetzt werden.

Bei Fehlstellungen der Schnäbel oder mangelnder Abnutzung infolge nicht artgerechter Haltung und Fütterung wird die Hornsubstanz nicht mehr ausreichend abgerieben und es kommt zu Verlängerungen und/oder Verkrümmungen, die in extremer Form die Nahrungsaufnahme vollständig verhindern. Bei Ziervögeln ist hier eine chirurgische Schnabelkorrektur notwendig.

Es gibt verschiedene Arten von Schnäbeln. Enten haben einen Seihschnabel.

Übertragene Bedeutung


Wenn Kinder, z. B. im Schulunterricht, sehr geschwätzig sind, fällt schon mal der Ausdruck "Halt deinen Schnabel!".

Zootomie

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