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Wappen Karte
Wappen_Schmalkalden.png schmalkalden_thueringen_karte.png
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Geographische Lage:
Höhe: 295 m ü. NN
Fläche: 72,06 km²
Einwohner: 17.893 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 248 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98574
Vorwahl: 03683
Kfz-Kennzeichen: SM
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 063
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Altmarkt 1
98574 Schmalkalden
Website: schmalkalden.de
Bürgermeister: Thomas Kaminski (SPD)

Schmalkalden ist eine Stadt im Südwesten von Thüringen.

Geographie


Geographische Lage

Die Stadt liegt am Südwesthang des Thüringer Waldes. Sie befindet sich auf einer Breitenlage mit Rudolstadt (50° 43' 0" N). Durch Schmalkalden führt die Deutsche Fachwerkstraße.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Altersbach, Christes, Fambach, Floh-Seligenthal, Heßles, Metzels, Rotterode, Schwallungen, Springstille, Wasungen und Wernshausen.

Stadtgliederung

Die Stadt hat folgende Ortsteile: Aue, Asbach, Breitenbach, Grumbach, Haindorf, Mittelschmalkalden, Mittelstille, Möckers, Näherstille, Reichenbach, Volkers, Weidebrunn.

Eingemeindungen

Grumbach wurde am 8. März 1994 und Asbach, Mittelschmalkalden, Mittelstille und Möckers am 1. Juni 1994 eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember): 1830 bis 19461950 bis 19971998 bis 2003
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August

Politik


Der Stadtrat setzt sich wie folgt zusammen:

CDU : 5 Sitze
SPD : 2 Sitze
PDS : 5 Sitze
Bürgerinitiative 63 : 12 Sitze

Wappen

Blasonierung

Das Stadtwappen zeigt in Rot eine zweitürmige silberne Burg mit blauem Dach und vier goldenen Turmknäufen, im offenen Tor einen gespaltenen Schild, darin vorn in Gold eine schwarze Henne mit rotem Kamm und roten Lappen auf grünem Dreiberg, hinten in Blau einen neunmal von Silber und Rot geteilten, golden gekrönten Löwen.

Bedeutung

Der Inhalt des Schildes (Henne und Löwe) geht auf die geschichtliche Entwicklung der Stadt in der Zeit von 1360 bis 1583 zurück. Während dieser Zeit lebte die Stadt Schmalkalden in einem Kondominat (Doppelherrschaft) zwischen der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der gefürsteten Grafschaft Henneberg. Als im Jahre 1583 Graf Georg Ernst von Henneberg kinderlos starb, fielen die Henneberger Besitzungen an Landgraf Wilhelm IV von Hessen-Kassel.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

Stadtkirche_Schmalkalden.jpg
  • Sehenswertes Stadtbild - 90 % der spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser sind erhalten geblieben.
  • Stadtkirche St. Georg (Schmalkalden)
  • Schloss Wilhelmsburg
  • Fachwerkhäuser, darunter das Lutherhaus von 1530. Das älteste Haus Schmalkaldens (erbaut 1369/70) steht in der Weidebrunner Gasse 13 und zeigt eine Mischung aus Ständer- und Stockwerkbauweise. Um die dringend nötige Restaurierung bemüht sich u. a. die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie die Ernst-Ritter-Stiftung (unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz).

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die Stadt hat keinen direkten Anschluss zu einer Bundesstraße oder einer Autobahn. Die nächste Bundesstraße ist die B 19 (Eisenach - Oberstdorf), ca. 6 km von der Stadt entfernt, und die nächste Bundesautobahn die A 71 (AS Meiningen-Nord, ca. 24 km entfernt und AS Suhl/Zella-Mehlis, ca. 26 km entfernt). Um die Stadt für wirtschaftlich Investitionen attraktiver zu machen, hat man sich darauf geeinigt, die Bundesstraße B 62 (Siegen - Barchfeld (Werra)) bis zur A 71 bei Zella-Mehlis zu verlängern. In diesem Zusammenhang soll die bereits bestehende Straße ausgebaut werden. Auch eine Ortsumgehung für Schmalkalden ist im Gespräch, da der Verkehr aus dem Südthüringer Wirtschaftszentrum Suhl/Zella-Mehlis in Richtung Osthessen (Bad Hersfeld, Kassel) zugenommen hat und die engen Straßen ihn nicht mehr bewältigen können.

Schmalkalden liegt an der Bahnlinie Wernshausen - Zella-Mehlis. Diese Strecke wird von der Süd-Thüringen-Bahn befahren.

Bildung

1902 wurde die „Königliche Fachschule für Kleineisen- und Stahlwarenindustrie Schmalkalden“ gegründet, die 1918 den Status einer Staatlichen Fachschule erhielt. Seit Herbst 1945 war sie eine bedeutende Ingenieurschule der DDR.

Die Fachhochschule Schmalkalden schließt an diese Traditionen an, ist jedoch kein Rechtsnachfolger der früheren Schulen.

Seit 2004 ist die Stadt berechtigt, die Bezeichnung „Hochschulstadt“ zu führen.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

weitere Persönlichkeiten

Literatur


  • Schmalkalden, in: Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1888-89, Bd. 14, S. 546
  • Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden, 1989, ISBN 3050003782
  • Harry Gerlach: Schmalkalden. 1994, ISBN 3623009768
  • Eberhard Jäger, Hendrike Rassbach: Struktur und Arbeitsweise des MfS an der Ingenieurschule für Maschinenbau Schmalkalden (1980-1990). Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, 1998, ISBN 3932303121
  • Dieter Eckardt, Helmut-Eberhard Paulus, Willi Stubenvoll: Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden. Deutscher Kunstverlag, 1999, ISBN 3-422-03066-2
  • Georg Thielmann: Die Strecke Zella-Mehlis - Schmalkalden - Wernshausen. Eine Nebenbahn mit Gebirgscharakter. Ursula Thielmann, 2002, ISBN 3935795033
  • Peter Handy, Karl-Heinz Schmöger: Fürsten, Stände, Reformatoren. Schmalkalden und der Schmalkaldische Bund. J. Perthes Vlg., Gotha 2002, ISBN 3623007463
  • Norbert Krah: Die Fach- und Ingenieurschule Schmalkalden. Vera Kretschmar, 2002, ISBN 3934572510
  • Ernst Badstübner, Constantin Beyer (Illustrator): Schmalkalden. Evangelische Stadtkirche St. Georg. Schnell & Steiner, 2004, ISBN 3795457572
  • Pryzemyslaw P Zalewski, Sibylle Putzke: Baugeschichte einer Handwerkerstadt. Schmalkalden. Reinhold, 2004, ISBN 3910166903
  • Kahlfuß, Dr. Hans-Jürgen: Die amtliche Kartographie der Herrschaft Schmalkalden Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation, 2001, ISBN 3861402688
  • Wanderkarte 1:25 000: TK25 W Nr.11 - Schmalkalden Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation, ISBN 3861401819
  • Wanderkarte 1:50 000: TK50 W Nr.55 - Westlicher Thüringer Wald Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation, ISBN 3861402653
  • Wanderkarte 1:50 000: TK50 W Nr.58 - Östlicher Thüringer Wald Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation, ISBN 386140267X

siehe auch


Weblinks


Ort in Thüringen | Schmalkalden

Schmalkalden | Esmalcalda | Schmalkalden | Schmalkalden | Schmalkalden

 

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