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Schloss Pardubice (deutsch Pardubitz) liegt in der Bezirksstadt Pardubice, Tschechien.

Das Schloss in Pardubice steht an der Stelle eines ursprünglichen Herrensitzes, der wahrscheinlich am Ende des 13. Jahrhunderts angelegt wurde. Im folgenden Jahrhundert wurde dieser in eine Wasserburg umgebaut. Unter der Herrschaft Wilhelms von Pernstein wurde es im spätgotischen Stil umgebaut und durch einen Ostflügel erweitert. Seine Söhne setzten den Umbau und die Umgestaltung im Frührenaissancestil fort. 1574-1579 baute der Architekt Ulrico Aostalli im zweiten Stock des Nordflügels einen Repräsentationssaal, restaurierte die Schlossfassade mit Sgraffiti und baute Renaissance-Giebel an. Die Schlossanlage als Festung errichtet, überstand den Dreißigjährigen Krieg ohne dass sie eingenommen wurde. Das Schloss in Pardubice ist ein seltenes Beispiel des fließenden Übergangs eines Burgbaus in eine Schlossanlage. In drei Rittersälen des südlichen Flügels findet man Fragmenten früher Wandmalereien aus der Frührenaissance. Das sich im Vojtěch-Saal befindende Gemälde aus der alttestamentlichen Sage von Samson und Dellilah stammt aus dem Jahre 1532. Es handelt sich um eines der ältesten bekannten Renaissance-Wandmalerein in Böhmen. Das Schloss dient als Museum und Galerie. Die Schlossanlage schließt an das sehenswerte historische Stadtzentrum an.

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Schloss in Tschechien | Böhmen | Tschechische Geschichte

 

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