Das Wasserschloss Mespelbrunn liegt in der Gemeinde Mespelbrunn zwischen Frankfurt am Main und Würzburg in einem abgelegenen Seitental des Elsava-Tals im Spessart.
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In den folgenden friedlicheren Zeiten verwandelten die nachkommenden Generationen das abweisende Gemäuer in ein verträumtes Renaissanceschloss.
Sein heutiges Aussehen verdankt es größtenteils Umbauten zwischen 1551 und 1569, die Peter Echter von Mespelbrunn und seine Frau Gertraud von Adelsheim durchführen ließen. Über dem Turmportal des Nordflügels finden sich die Abbildungen beider und der Hausspruch:
Trotz des Kinderreichtums Peter Echters erlosch keine Hundert Jahre nach seinem Tod die männliche Linie, der Dreißigjährige Krieg forderte auch hier seine Opfer. Maria Ottilia, die letzte Echterin, heiratete 1648 Philipp Ludwig von Ingelheim. Dieser entstammte einem Freiherrengeschlecht derer von Ingelheim, das später in den Grafenstand erhoben wurde. Mit kaiserlicher Erlaubnis durften die beiden ihre Namen und Wappen zusammenfügen. Noch heute lautet der Name der Familie "Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn".
Dank seiner versteckten Lage überstand das Wasserschloss Mespelbrunn unversehrt alle Kriegswirren und ist in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten geblieben.
Noch heute befindet sich Schloss Mespelbrunn in Privatbesitz. Die gräfliche Familie bewohnt den Südflügel des Hauses, während der Nordflügel seit Anfang der 1950er Jahre teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Das Schloss ist von März bis November zu besichtigen.
Das heutige Familienoberhaupt Albrecht Graf von Ingelheim (CSU) engagiert sich in der Lokalpolitik der Gemeinde Mespelbrunn, des Landkreises Aschaffenburg und des Bezirks Unterfranken. Er bekleidet im Jahre 2006 unter anderem die Ämter des Bezirkstagspräsidenten von Unterfranken, des Vorsitzenden des Universitätsbundes Würzburg und des 1. Vorsitzenden des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V. Außerdem war er vom 1. Mai 1978 bis zum 31. Dezember 2005 Bürgermeister der Gemeinde und Verwaltungsgemeinschaft Mespelbrunn. Sein Rücktritt von diesem Ehrenamt erfolgte aus gesundheitlichen Gründen.
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"Schloss Mespelbrunn".
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