| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen fehlt.jpg Wappenabbildung auf ngw.nl | Lage der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock in Deutschland.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Detmold | bgcolor="#FFFFFF" | Kreis: | Gütersloh | bgcolor="#FFFFFF" | Stadt: | Schloß Holte-Stukenbrock | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | xx,xx km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | xx.xxx (Datum) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | xxx Einwohner/km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 108 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 33758 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 05207 | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | GT | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung der Gemarkung: | 2 Ortsteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstraße 2 33758 Schloß Holte-Stukenbrock | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.schloss-holte-stukenbrock.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | schlossholte-stukenbrock@gt-net.de | ||
Schloß Holte ist ein Stadtteil von Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Der Ort schreibt sich auch nach der Rechtschreibreform „Schloß“, da Eigennamen von der Reform nicht betroffen sind.
Schloß Holte liegt mitten in der Senne, einer Heidelandschaft am Ostrand der Westfälischen Bucht südwestlich vom Teutoburger Wald. Verschiedene Sennebäche entwässern das Gebiet dem natürlichen Gefälle folgend in südwestlicher Richtung zur Ems hin.
Die Siedlungslandschaft des Verler Landes entstand aus anfänglichen Streusiedlungen, die sich im Laufe der Zeit verdichteten. 1153 werden zwei „Lindbikehöfe“ (vermutlich Obermeier und Johannliemke) in Liemke an der Wapel erstmals in einer Urkunde des Paderborner Bischofs Bernhard I. von Oesede erwähnt.
Es wird vermutet, daß die ältesten Liemker Höfe aber sogar bis in die karolingische Zeit zurückreichen könnten. Oft werden diese Hofstellen bei den Sattelmeyern vermutet. Sattelmeyer, waren jene Höfe, die nach dem Rietberger Landrecht von 1697 ehemals „mit einem gesattelten Raunen oder Wallachen der Landesherrschaft, wenn dieselbe ausreisete, dienen mußten“. In Liemke kämen hierfür die Vollspänner-Höfe Dresselhaus, Geisemeier, Langenstroth, Peitzmeyer und der schon genannte Johannliemke in Frage.
Im 14. Jahrhundert entsteht am Ostrand des Holter Waldes eine Wehrburg der Grafen von Rietberg, das Haus „Holte“, das Bernhard von der Lippe 1556 total zerstört. An gleicher Stelle errichtet Graf Johann III. von Rietberg und Ostfriesland von 1608 bis 1616 den heutigen Renaissancebau als Jagdschloss.
1531 erscheint erstmals der Name „Stuykenbroike“.
Mit der Kirchgründung in Kaunitz 1746 entsteht ein eigenes Kirchspiel für die Bauerschaften Oesterwiehe und Liemke.
1807 fällt die Grafschaft Rietberg und damit auch Liemke an das Königreich Westfalen und nach dessen Zusammenbruch auf Grund der Schlussakten des Wiener Kongresses an Preußen. 1816 fasst es diese gemeinsam mit der Herrschaft Rheda und dem Amt Reckenberg zum Kreis Wiedenbrück zusammen.
In der kargen Senne, ursprünglich „Sinithi“ genannt, lebt die Bevölkerung zunächst nur von der Landwirtschaft. Aber 1839 errichtet Friedrich Ludwig Tenge neben dem Schloss die „Holter Hütte“,in der man ab 1842 das hier vorkommende Raseneisenerz verhüttet. Somit beginnt auch hier das Zeitalter der Industrialisierung.
Anfang Dezember 1901 wird die nördliche Teilstrecke der Senne-Bahn zwischen Bielefeld und Schloß Holte eröffnet, die südliche Teilstrecke bis Paderborn am 1. Juli 1902. Der bei km 21,65, also südlich der Gemeinde liegende Haltepunkt heißt bis 1907 Liemke, wird dann aber auf Antrag der Gemeinde Hövelhof hin in Hövelriege umbenannt.
Am 17. November 1964 benennt sich die bisherige Gemeinde Liemke nach ihrem Haltepunkt Schloß Holte um. Dies ist eine Folge der rasanten, vor allem wirtschaftlichen Entwicklung in der Umgebung des Bahnhofs, während der bisherige Ortskern seit Eröffnung der Bahnstrecke stagniert.
Seit dem 1. Januar 2003 übernahm die Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock die Aufgaben einer mittleren kreisangehörigen Stadt und führt seither die Bezeichnung „Stadt Schloß Holte-Stukenbrock“.
Die evangelischen Christen gehören der ev. Pfarrgemeinde Schloß Holte-Stukenbrock an. Diese gehört zum Kirchenkreis Gütersloh der Evangelischen Kirche von Westfalen und besteht seit 1950. Zunächst diente die Schlosskapelle in Holte als Gottesdienstraum, nach 1961 die neuerrichtete Kirche in Stukenbrock. Seit 1981 wird die Versöhnungskirche in Schloß Holte genutzt. Die Anfänge dieser Gemeinde liegen in den 1830er Jahren, als die Ansiedlung verschiedener Erwerbsbetriebe viele evangelische Arbeiter und Beamte nach Schloß Holte zog. Der Anteil der evangelischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung Schloß Holte-Stukenbrocks beträgt 25,0% (Stand: 31.12.2004).
Schräglinks geteilt von Gold und Grün. Oben ein Eichbaum, unten ein schräglinks liegender Wellenbalken in verwechselten Farben.
Die Eiche symbolisiert „die Holte“, den Holter Wald, der Wellenbalken den alten Namen der Gemeinde, Liemke, der vom Lehmbach abgeleitet ist.
Von besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes ist die Senne-Bahn Bielefeld-Paderborn. In der Nähe des Bahnhofes Schloß Holte haben sich zahlreiche Gewerbebetriebe angesiedelt.
Schloß Holte gehört zum Gebiet des Verkehrsverbundes Ostwestfalen-Lippe.
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