article

Als Schließmuskel bezeichnet man in der Biologie einen Muskel, der ein Gehäuse o.ä. verschließt. So zieht der Schließmuskel der Muscheln die beiden Schalenhälften zusammen. In der Anatomie der Wirbeltiere ist ein Schließmuskel (griech. Sphinkter) ein ringförmiger Muskel, der ein muskuläres Hohlorgan völlig abdichten kann. Dadurch wird ein Vorwärts - oder auch ein Rückwärtsfluss verhindert. Die meisten Schließmuskeln bestehen aus glatter Muskulatur und sind deswegen einer willkürlichen Betätigung nicht oder nur teilweise zugänglich.

Beispiele


Krankheiten von Schließmuskeln


  • Sodbrennen bei Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre (Reflux) - Funktionsstörung des unteren Ösophagussphinkters, der Schließmuskel schließt nicht oder nur mangelhaft.
  • Achalasie - Funktionsstörung des unteren Ösophagussphinkters, der Schließmuskel öffnet sich nicht oder nur mangelhaft.
  • Stuhlinkontinenz - Funktionsstörung des Darmschließmuskels
  • Harninkontinenz - Funktionsstörung des Harnschließmuskels

Anatomie

Sphincter | Esfínter | Sphincter | Sluitspier

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Schließmuskel".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld