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Schlick,_Moritz
 

Watt2.jpg an der Nordsee]] Schlick (mittelhochdeutsch slich - Schlamm) ist ein Schlamm mit einem hohem Anteil an organischem Material und einem hohen Wassergehalt.

Er ist ein weicher, feinkörniger Sedimentboden in Seen, langsam fließenden Flüssen oder an einer Flachküste wie den Watt- oder den Mangrovengebieten. Des hohen Anteils an organischem Material wegen wird der Schlick in den Geowissenschaften als Lockergestein in die Gruppe der Biopelite, als Festgestein in die der Akaustobiolithe (der nicht-brennbaren organischen Sedimentgesteine) gestellt.
Für Nautiker und Sedimentologen ist Schlick von Interesse, weil er die Echolotung und das Sonar verfälscht.

Weitere Bedeutungen


  • In der Medizin wird der "Sludge" (engl. "Schlick", auch "Mikrolithiasis") als spezielle Erscheinung hervorgehoben, seit er als sonographisches Phänomen bekannt ist. Es handelt sich um viskös eingedickte Galle durchsetzt mit kleinen, ½-1 mm messenden Cholesterin-Monohydrat-Kristallen, welche die Vorstufe zu Gallensteinen darstellen.

sludge | slib | בוצה

Geowissenschaft | Limnologie | Ozeanologie

 

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