Der Schleuderschutz ist eine Einrichtung auf allen Lokomotiven und Triebwagen der DB AG. Er dient dazu, bei schlüpfrigen Schienen angetriebene Radsätze, die Fahrmotoren und den Schienenkopf zu schonen.
Das System arbeit ähnlich wie die ASR beim Automobil
An feuchten oder nebeligen Tagen ist der Schienenkopf an vielen Stellen glatt wie Schmierseife. Der damit verbundene sehr niedrige Reibwert verhindert ein problemloses Beschleunigen des Zuges. Am schlimmsten betroffen sind hier lokbespannte Züge, da hier nur ein kleiner Teil der zu beschleunigenden Masse auf angetriebenen Achsen lastet, und nicht, wie bei Triebzügen, der ganze Zug. Verringert sich beim Anfahren des Zuges der Reibwert fängt die Achse an durchzudrehen. Der Eisenbahner betitelt dieses Phänomen mit Schleudern. Bei älteren Lokbaureihen muss der Triebfahrzeugführer (kurz Tf) den Gleitschutz manuell bedienen. Über die direkte Bremse der Lok erfolgt nun ein Druckanstieg im Bremszylinder von 0,8 - 1,0 bar. Es werden alle Achsen der Lok leicht abgebremst, womit ein Erreichen des Reibwertes sichergestellt wird. Neue Lokbaureihen so wie die modernen Triebwagen erkennen das Schleudern einer Achse durch modernste Drehzahlsensoren automatisch, regeln die Antriebsleistung selbsttätig herunter und bremsen die Achsen auch automatisch ab.
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"Schleuderschutz".
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