| Schlammspringer | ||||||||||
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| Periophthalmus.jpg | ||||||||||
| : | Barschartige (Perciformes) |
| : | Grundelartige (Goboidei) |
| : | Grundeln (Gobiidae) |
| : | Oxudercinae |
| : | Schlammspringer |
Die Echten Schlammspringer (insbesondere: Periophthalmus) besiedeln die Mangrovenwälder und das Brackwasser tropischer Küsten (außer Amerika). Während der Ebbe sind sie nahrungsaktiv. Ihre deutlich verdickten Brustflossen sind armartig und werden als „Gehwerkzeuge“ benutzt, bei Flut sogar, um in Bäume zu klettern. Trotz der amphibischen Lebensweise zeigen die Kiemenatmung und die Flossen, dass sie zu den Fischen zu zählen sind. Nur durch eine enge Kiemenspalte ist die Kiemenhöhle mit der Außenwelt verbunden, wodurch das Austrocknen der zarten Atmungsorgane verhindert wird. Durch einen Meerwasservorrat im vergrößerten Kieferraum und durch Luftschnappen können sie dessen Sauerstoffgehalt in Grenzen immer wieder auffrischen. Beibehalten haben sie die Grundelgestalt, die schon manches Froschartige an sich hat, wie z. B. die recht beweglichen, aus dem Kopf ragenden Augen. Mit ihren bulldozerähnlichen Köpfen durchwühlen sie die Schlickschicht nach Nahrungspartikeln und weiden auch Algen unter Wasser von ihrer Unterlage ab. Da sie mit ihrem gekrümmten Schwanz sich schnellend vom Boden abstoßen können, erhielten sie den Namen.
Vier weitere, frühere Arten dieser Gattung werden inzwischen unter dem Gattungsnamen Periophthalmodon (Bleeker, 1874) geführt:
Daneben werden weitere Gattungen „Unechter Schlammspringer“ unterschieden, die das Wasser nicht verlassen (vergleiche: erster Weblink).
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