Die Schlacht von St. Mihiel war eine Schlacht des Ersten Weltkrieges, die zwischen dem 12. und 15. September 1918 stattfand. Beteiligte waren die American Expeditionary Force mit Teilen französischer Truppen unter dem Kommando von John Pershing und deutschen Truppen auf der anderen Seite. Der United States Army Air Service, der später zur United States Air Force wurde, spielte eine bedeutende Rolle in dieser Schlacht.
Während dieser Schlacht fielen zum ersten Mal die Bezeichnungen D-Day und H-Hour durch die Amerikaner.
Der Angriff bei St. Mihiel war Teil des Planes von Pershing, welcher hoffte, dadurch durch die deutschen Linien zu durchbrechen und die Stadt Metz einzunehmen. Es war die erste alleinige Aktion der USA im Ersten Weltkrieg. Der Angriff traf die deutschen Truppen während ihres Rückzuges. Dadurch war deren Artillerie nicht in Stellung, so daß den Truppen größere Erfolge gelangen, als dies sonst der Fall gewesen wäre. Durch diese Leistung stieg das Ansehen der Vereinigten Staaten bei ihren Verbündeten Frankreich und Großbritannien. Dennoch zeigte diese Schlacht die wichtige Rolle der Artillerie während des Ersten Weltkrieges und die schwierige Versorgung der großen Truppen, während diese in Bewegung waren. Der Angriff lief sich fest, nachdem die Truppen außerhalb der Reichweite der Artillerie waren und die Versorgung der Truppen aufgrund der schlammigen Wege immer schwieriger wurde. Die Stadt Metz wurde schließlich nicht erreicht.
Schlacht (Deutschland) | Schlacht (Frankreich) | Erster Weltkrieg (Schlacht) | Lothringen | 1916
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"Schlacht von St. Mihiel".
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