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Schlacht von Maipú bezeichnet die letzte große Schlacht um die chilenische Unabhängigkeit vom 5. April 1818. Die Chilenen unter José de San Martín besiegten die spanischen Royalisten.

Hintergrund


1817 überquerte José de San Martín mit seiner Armee die Anden und schlug die Spanier in der Schlacht von Chacabuco und in der Schlacht von Chalchuapa. Danach eroberte er Santiago. Der spanische Vizekönig sandte eine neue Armee unter General Mariano Osorio, welche die Chilenen unter San Martín in der Schlacht von Cancha Rayada besiegte. Der Unabhängigkeitsprozeß verzögerte sich so. San Martín stellte danach eine neue Armee auf und begann eine neue Offensive.

Die Schlacht


Im April 1818 marschierte die Armee San Martín von Santiago in Richtung Anden. Es wurden Höhen mit bis zu 4000 m überschritten. Nahe dem Fluss Río Maipo im steinigen Gebiet der Anden traf San Martin auf die spanischen Truppen unter General Osorio. Das Gelände war insbesondere für die spanische Kavallerie ungünstig. San Martín teilte seine Truppen in 2 Armeeteile, diese kesselten die Spanier ein. Da die Chilenen die moderneren Waffen besaßen, konnten sie die Spanier in einer 6 stundenlangen Schlacht besiegen.

Ergebnis der Schlacht


Nach dem Sieg der Chilenen endete der Kampf um die chilenische Unabhängigkeit vorläufig. Die spanische Armee zog sich aus Chile weitgehend zurück (bis auf die Insel Chiloe). Im Verlauf der Schlacht starben 2.000 Spanier und es gab 3.000 Gefangene. Die Chilenen verloren 1.000 Mann.

Schlacht | Südamerikanischer Unabhängigkeitskrieg (Schlacht) | Chilenische Geschichte | 1818

Battle of Maipú

 

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