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In der Schlacht bei Leuktra in Böotien kämpfte 371 v. Chr. ein böotisches Heer mit ca. 7.000 Schwerbewaffneten gegen ein 10.000 Mann starkes spartanisches Heer. Anlass war die Weigerung Thebens, im kurz zuvor ausgehandelten Allgemeinen Frieden seine Vorherrschaft über die Städte des Böotischen Bundes aufzugeben.

Der thebanische Heerführer Epameinondas wandte dabei die revolutionäre Taktik der schiefen Schlachtordnung an. Diese bestand darin, den linken Flügel der Phalanx massiv zu verstärken (50 Reihen tief, wo 8 üblich waren), während die Mitte und der rechte Flügel schwächer blieben und die Breite der Phalanx geringer. Der rechte Flügel der bis dahin als unbesiegbar geltenden spartanischen Phalanx wurde durch den Druck der thebanischen Formation überwältigt und der spartanische König und Heerführer Kleombrotos getötet, seine Garde von 300 jungen Männern nahezu vollständig ausgelöscht. Der linke Flügel der spartanischen Phalanx hatte überhaupt nicht in den Kampf eingegriffen. In der Schlacht fielen ca. 1.000 Spartaner (darunter ungefähr 400 Spartiaten) und ca. 300 Thebaner. Mit dieser Schlacht verlor Sparta die Vorherrschaft in Griechenland, auf der Peloponnes und sogar im eigenen Gebiet, da ein Jahr darauf Messenien aufgegeben werden musste, nachdem ein Heer unter Epameinondas in Lakonien und Messenien eingefallen war, dem sich das dezimierte spartanische Heer nicht entgegenzustellen wagte.

Siehe auch: Liste von Schlachten

Schlacht (Antikes Griechenland) | 4. Jahrhundert v. Chr.

Battle of Leuctra | Batalla de Leuctra | Bataille de Leuctres | レウクトラの戦い | Slag bij Leuctra | Bitwa pod Leuktrami | Битва при Левктрах

 

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