| Schlacht von Cold Harbor.jpg |
| Kontrahenten | |
|---|---|
USA | CSA |
| Kommandeure | |
George G. Meade | |
| Truppenstärken | |
| Verluste | |
Die Schlacht von Cold Harbor fand vom 31. Mai bis zum 12. Juni 1864 um eine wichtige Kreuzung fünfzehn Kilometer nordostwärts von Richmond, Virginia während des Amerikanischen Bürgerkrieges statt. Im gleichen Raum schlug General Robert E. Lee zwei Jahre zuvor die Schlacht bei Gaines Mill während der Sieben-Tage-Schlacht gegen die Potomac-Armee, der er auch hier wieder gegenüber stand. Die Schlacht wird deswegen auch Zweite Schlacht von Cold Harbor genannt. Nach beiderseitigen heftigen Angriffen in den ersten Tagen grub sich die Nord-Virginia-Armee bis auf die Kavallerie zur Verteidigung ein.
Trotz der Siege bei Gettysburg und Vicksburg ging es besonders auf dem ostwärtigen Kriegsschauplatz nicht voran. Präsident Abraham Lincoln fehlte immer noch ein Heerführer, der den Krieg gegen den Süden so schnell wie möglich beenden konnte. Aus Mangel an anderen geeigneten Generalen holte sich Lincoln im März 1864 den bisher auf dem westlichen Kriegsschauplatz erfolgreich agierenden Generalmajor Ulysses S. Grant und ernannte ihn zum Oberbefehlshaber aller US-Streitkräfte. Grant begann sofort mit Angriffen aus allen Richtungen gegen die Konföderation. Er selbst überwachte die Potomac-Armee Generalmajor George G. Meades und die James-Armee Generalmajor Benjamin Butlers vor Ort, die er sofort gegen die Nord-Virginia-Armee General Lees und die Verbindungslinien der Konföderation südlich Richmonds in Marsch setzte. Dabei war sein Ziel nicht mehr wie früher die Eroberung Richmonds, sondern die Vernichtung der gegnerischen Armee.
Grant beabsichtigte, einen Abnutzungskrieg zu führen. In den kommenden Schlachten sollten die überlegenen Unionsarmeen Lees Nord-Virginia-Armee ausbluten. Gleichgültig wie hoch Grants Verluste seien würden, würde er sie leichter ausgleichen können als die Konföderation. Um dieses Ziel zu erreichen, griff er die Nord-Virginia-Armee zunächst in der Wilderness und bei Spotsylvania frontal an. Weil er mit dieser Taktik scheiterte, versuchte er Lees Armee erst am North Anna, dann bei Cold Harbor und schließlich bei Petersburg zu überflügeln.
Cold Harbor cw47.jpg Nach der Schlacht von Spotsylvania Court House am 8. Mai beabsichtigte Lee, Grant auf seinem Marsch nach Osten den Weg abzuschneiden. Dazu ließ er seine Armee am 23. Mai am North Anna River so in Stellung gehen, dass Grant sich teilen musste, um ihn anzugreifen.
Unterdessen hatte am 9. Mai Generalmajor Sheridan mit drei Kavalleriedivisionen das Depot der Nord-Virginia-Armee bei Beaver Dam Station angegriffen und eine Lokomotive und Waggons zerstört. Am 11. Mai wurde sein weiteres Vorgehen von zwei Kavalleriebrigaden unter Generalmajor J.E.B. Stuart bei Yellow Tavern aufgehalten. Während dieses Gefechts wurde Stuart tödlich verwundet und Lees Neffe, Generalmajor Fitzhugh Lee, übernahm das Kommando über die Kavallerie der Nord-Virginia-Armee. Nach vierstündigen Kämpfen brach Sheridan das Gefecht ab und marschierte zum James River, um die linke Flanke der Potomac-Armee zu sichern.
Am 24. Mai marschierte Fitzhugh Lee mit seinen Kavalleristen an der linken Flanke der Potomac-Armee vorbei und griff ein Depot der Union bei Wilson’s Wharf an, wurde jedoch von farbigen Regimentern abgewehrt.
Grant teilte die Potomac-Armee, wie es Lee vorhergesehen hatte; Lee vergab aus verschiedenen Gründen die Möglichkeit, Grants Korps einzeln und nacheinander zu schlagen. Am 26. Mai begann Grant einen erneuten Versuch, die Nord-Virginia-Armee im Osten zu überflügeln.
Grant ließ die Kavallerie ausweichen und ging am 29. Mai ohne Aufklärung gegen die Stellung der Nord-Virginia-Armee aus Osten und Norden vor. Der Angriff Generalmajor Hancocks II. Korps blieb vor den Stellungen der Konföderierten liegen und das Korps grub sich ein. Für den 30. Mai beabsichtigte Meade, Lee auf beiden Seiten zu überflügeln. Dieser Plan scheiterte jedoch, weil Generalmajor Wrights VI. Korps das linke Ende der Nord-Virginia-Armee nicht fand und Generalmajor Warrens V. und Generalmajor Burnsides IX. Korps nicht mit dem notwendigen Schwung angriffen.
Lee erkannte, dass zwei gegnerische Korps südlich des Totopotomoy Baches isoliert waren und befahl Earlys II. Korps, das V. US-Korps bei der Bethesda Kirche anzugreifen und zu schlagen. Dazu bat Early Generalleutnant Anderson, ihn mit seinem I. Korps zu unterstützen. Diese Unterstützung blieb aus und der Angriff erzielte nur geringe Erfolge.
Beide Armeen lagen sich in einem Patt gegenüber. Grant ließ deshalb seine Kavallerie nach Süden und Osten aufklären. Bei Old Church kam es zu einem meist abgesessen geführten Kavalleriegefecht am Matadequin Bach, das die Nordstaatler wegen ihrer überlegenen Bewaffnung für sich entschieden. Die Nacht beendete die Kämpfe; die Nordstaatenkavallerie war bis auf 2 km an die Kreuzung bei Cold Harbor herangekommen.
Lee hatte am Nachmittag dem Kriegsministerium gemeldet, dass Generalmajor Smiths XVIII. Korps nach dem Ausschiffen seine rechte Flanke und seinen Rücken bedrohen könnte und bat deshalb bis zum Tagesanbruch des 31. Mai um Verstärkung durch wegen des Abzugs des XVIII. Korps von der James-Armee freigewordene Kräfte.
Nachdem am frühen Morgen die von Lee geforderte Verstärkung westlich Cold Harbor eingetroffen und eingesetzt worden war, griff Lee das II., V. und IX. Korps auf dem rechten Flügel der Potomac-Armee an, um Grant zu zwingen, Kräfte aus Cold Harbor abzuziehen bzw. ihn daran zu hindern, dort zu verstärken. Die Unionstruppen wehrten alle Angriffe von Earlys II. Korps ab. Grant befahl deshalb am Nachmittag das II. Korps für den nächsten Morgen auf den linken Flügel. Auf dem Marsch nach Cold Harbor befanden sich bereits das VI. und das XVIII. Korps.
Noch während der Angriffe Lees auf dem rechten Flügel der Potomac-Armee erreichte am 1. Juni gegen 09:00 Uhr das VI. Korps Cold Harbor, als Sheridan den zweiten Angriff der Konföderierten durch den Einsatz seiner überlegenen Feuerkraft abgewehrt hatte. Gegen 14:00 Uhr traf auch das XVIII. Korps nach einem Irrmarsch ein und ging rechts des VI. Korps in Stellung. Beide sollten so schnell wie möglich angreifen. Wegen Erschöpfung der Truppen dauerte es aber bis gegen 18:00 Uhr, ehe der Angriff begann.
Lee hatte auf die Bewegungen der Potomac-Armee reagiert und Andersons I. Korps auf seinen rechten Flügel verlegt. Der Angriff der Unionstruppen traf auf eingegrabene Infanterie; ihnen gelang der Einbruch in die Sicherungslinie, aber alle Angriffe scheiterten an der Hauptkampflinie. Die Unionstruppen befestigten nun die ehemalige gegnerische Sicherungslinie und hielten sie gegen immer wiederkehrende Nachtangriffe der Konföderierten.
Grant hatte zwar nicht siegen können, aber die Wege zu den Übergängen über den Chickahominy und zum James River waren in seiner Hand. Für den 2. Juni beabsichtigte Grant mit allen fünf Korps gleichzeitig anzugreifen und je nach Erfolg die Nord-Virginia-Armee entweder von ihrem linken oder rechten Flügel aufzurollen. Der Angriff war zunächst für 17:00 Uhr geplant. Die Soldaten waren aber durch vorangegangene Kämpfe und die Märsche in Hitze und Staub so erschöpft, dass der Angriffsbeginn für den 3. Juni um 04:30 Uhr festgesetzt wurde.
Die Divisionen auf beiden Seiten begannen, soweit das nicht schon geschehen war, sich einzugraben. Diese Stellungen bestanden nicht mehr aus Brustwehren, sondern waren durchlaufende zickzackförmige Gräben, die sich auf einer Länge von 7 km erstreckten. Zudem wurden in der Tiefe der Stellungen Verbindungsgräben angelegt, durch die zum einen die Versorgung der vorn Kämpfenden sichergestellt wurde, zum anderen Truppenteile für Gegenangriffe schnell und geschützt nach vorne gebracht werden konnten. Durch die Form war das jederzeitige flankierende Feuer auf einen Angreifer möglich. Zum Schutz vor Beschuss durch die Artillerie und das direkte Erstürmen waren die Gräben mit Holz abgedeckt. Lee, seine Kommandierenden Generale und die Divisionskommandeure überwachten persönlich den Ausbau der Feldbefestigungen.
Der Angriff der drei Korps dauerte nicht einmal eine halbe Stunde und forderte ca. 7.000 Verluste auf Seiten der Union. Ein Unionssoldat erinnerte sich, dass die Angehörigen seiner Kompanie zu Boden gingen und er sich ebenfalls hinwarf, weil er glaubte, es hätte einen Befehl gegeben, dies zu tun. Und sein Kompaniechef wunderte sich, weil sich nur wenige wieder erhoben, um seinem Angriffskommando nachzukommen.
Jedes Korps hatte allein verantwortlich angegriffen. Die Angriffe waren nicht koordiniert und als der Kommandierende General des XVIII. Korps seinen Angriff mit dem Kommandierenden General des VI. Korps absprechen wollte, antwortete dieser: „Ich werde einfach draufschlagen!“
Um 09:00 Uhr befahl Grant einen erneuten Angriff. Hancock weigerte sich, den Befehl weiterzugeben, Smith verweigerte den Gehorsam. Wrights Stab gab den dreimal wiederholten Befehl kommentarlos bis auf die Regimentsebene weiter. Captain Thomas E. Barker, Kommandeur des 12. New Hampshire Infanterieregiments (das Regiment hatte beim ersten Angriff bereits 164 seiner 300 Männer verloren) sagte bei Erhalt des Befehls:
Auf dem rechten Flügel der Potomac-Armee griffen das V. und IX. Korps pünktlich um 04:30 Uhr an. Es gelang ihnen die Sicherungslinie zu nehmen und in die Hauptkampflinie der Konföderierten einzubrechen. Da für den weiteren Angriff auf den linken Flügel der Nord-Virginia-Armee zunächst Artillerie nach vorn gebracht werden musste, wurde die Fortsetzung des Angriff auf 13:00 Uhr festgesetzt.
Um die Mittagszeit verbot Grant jegliche weiteren Angriffe und befahl den Korps der Potomac-Armee sich auf eine Belagerung einzurichten. Die Soldaten gruben sich, soweit noch nicht geschehen, ein, und verbesserten ihre Stellungen. Das bedeutete aber nicht das Ende der Kampfhandlungen – das Artilleriefeuer und das Feuer der Scharfschützen dauerte den ganzen Tag an und forderte weitere Verluste.
Noch am Abend gestand Grant seinem Stab ein:
Nach dem Angriff zeigte Grant dieselbe Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden seiner Soldaten wie vor Vicksburg. Erst am 5. Juni bat er Lee, der Bergung der Verwundeten und Toten beider Seiten zuzustimmen. Lee bestand auf einer Bitte um Waffenruhe, weil die Konföderierten keine Verwundeten vor ihren Linien hatten – gegen örtliche Bergungen unter weißer Flagge hatte Lee keine Einwände. Erst als Grant seine Niederlage eingestand und um eine Waffenruhe nachsuchte, stimmte Lee am 6. Juni der Bergung zu.The War of the Rebellion, Series I, Volume XXXVI, Part III, S. 600, 638f, 666f: Notenwechsel Grant-Lee Als am Abend des 7. Juni die Waffenruhe in Kraft trat, gab es fast nur noch Tote zu bergen.
8inch mortar 3a52689r.jpgVom 4. – 12. Juni lagen sich die Armeen gegenüber. Durch ständige Mörserüberfälle, Stoßtruppunternehmen, Scharfschützeneinsätze und Nachtangriffe verdoppelte sich die Verlustzahl auf beiden Seiten nahezu noch einmal.
Am 6. Juni befahl Grant, eine zweite Grabenlinie anzulegen, um daraus den Abzug der Potomac-Armee an den James River zu verschleiern.
Am 7. Juni sandte Lee eine Brigade von Cold Harbor ins Shenandoah-Tal, um die Unionstruppen aus dem südlichen Tal zu vertreiben. Am nächsten Tag schickte er seine Kavallerie hinter Sheridan her, von dem er befürchtete, er solle die Unionstruppen im südlichen Shenandoah-Tal verstärken. Am 12. Juni befahl er Generalleutnant Early mit seinem II. Korps das Shenandoah-Tal zu nehmen, den Potomac River zu überqueren und Washington (D.C.) zu bedrohen.
In der Zwischenzeit war am 8. Juni der Angriff der James-Armee auf Petersburg gescheitert. In der Nacht zum 13. Juni begann Grant mit dem Abzug des XVIII. und IX. Korps. Unter dem Schutz seiner zurückgekehrten Kavallerie baute er eine 2.200 m lange Pontonbrücke über den James River, über die seine Korps am 13. und 14. Juni auf das südliche Ufer des James gelangten. Den Konföderierten war der Abzug Grants nicht entgangen, nur wusste Lee einen gesamten Tag nicht, was Grant beabsichtigte.
Die anschließenden Bewegungen beider Armeen beendeten den Überland-Feldzug und führten zur Belagerung von Petersburg.
Nach der Schlacht von Cold Harbor war das Kriegsministerium der Union nicht mehr in der Lage, Grant Ersatz für die ausgefallenen Soldaten zu schicken. Erst bei der Einberufung des nächsten Jahrganges würde das möglich sein. Der große Blutzoll der Schlacht stärkte die Kriegsgegner in der Union und gab den Demokraten im bevorstehenden Wahlkampf Auftrieb.
Für General Lee bedeutete das Ende des Überland-Feldzuges und die Schlacht bei Cold Harbor das Ende der Offensivfähigkeit der Nord-Virginia-Armee und führte nach neunmonatiger Belagerung von Petersburg durch die Unionsarmeen zur Kapitulation bei Appomattox Court House.
Grants Führungskunst während des Feldzuges und besonders der Schlacht wurde später kontrovers diskutiert. Von Kritikern wurde er der „Schlächter“ genannt, für andere war er der glorreiche Sieger.
Wortführer der Kritiker war Brevet-Generalmajor Martin T. McMahon. Er nahm für sich in Anspruch, für die Mehrheit der Teilnehmer an der Schlacht zu sprechen. Er warf Grant vor, dass die Schlacht nie hätte geschlagen werden dürfen und keine militärische Notwendigkeit dafür vorgelegen hätte. Und sie reihe sich in die vorhergehenden, blutigen und unnötigen Schlachten des Überland-Feldzuges ein. Diese Sichtweise muss unter dem Gesichtspunkt der anstehenden Präsidentschaftswahlen gesehen werden. McMahon war Anhänger McClellans, des demokratischen Gegenkandidaten Präsident Lincolns. In derselben Anschuldigungsschrift wies er darauf hin, dass, hätte General McClellan zwei Jahre zuvor dieselbe Unterstützung aus Washington wie Grant erhalten, der Krieg damals schon durch McClellan beendet worden wäre.
Zu den zurückhaltenderen Kritikern gehörte auch der Oberbefehlshaber der Potomac-Armee, Generalmajor Meade, der in einem Brief an seine Frau am 5. Juni schrieb:
Trotz dieses taktischen Sieges Lees, einer der letzten der Nord-Virginia-Armee, änderte sich an der misslichen Lage der sich in der strategischen Defensive befindlichen Konföderation nichts. Besonders die kurzfristige Hoffnung auf eine Beeinflussung des Ausgangs des Präsidentschaftswahlkampfes zu ihren Gunsten wurde durch den erfolgreichen Atlanta-Feldzug zunichte gemacht. Grant hatte das Ziel des Überland-Feldzugs erreicht und die Union blieb trotz der Niederlage in der strategischen Offensive.
Die Bedeutung der Schlacht von Cold Harbor darüber hinaus wird ebenfalls kontrovers diskutiert.Paddy Griffith: Battle Tactics of the Civil War, Yale University Press, New Haven, 1989. ISBN 0-300-04247-7 - Die Thesen dieses Buchs werden kontrovers diskutiert. So wird die Schlacht für die erste moderne Schlacht gehalten und damit als das Ende der napoleonischen Kriegsführung festgelegt.
Die Schlacht von Cold Harbor zeigte eine neue Dimension des Krieges. Zwar gab es auch vorher Frontalangriffe gegen Feldbefestigungen, Mörserüberfälle, Stoßtruppunternehmen und Nachtangriffe, aber nie in einer solchen Gleichzeitigkeit. Die Waffentechnik hatte sich gegenüber Gettysburg nicht verändert. Was jedoch die Waffenwirkung subjektiv für den einzelnen Soldaten so extrem steigerte, war die Feuerzusammenfassung möglichst vieler auch unterschiedlicher Waffen auf einen bestimmten Raum und zu einer bestimmten Zeit. Dies wurde besonders durch den zickzackförmigen Verlauf der Feldbefestigungen ermöglicht. Die Schlacht war das Ende des block- und reihenweise Vorgehens im Angriff.
Es wurde weiter geschlossen, dass der Angriff von Infanterie gegen Infanterie in Feldbefestigungen erfolglos sein müsse und nur große Opfer fordern würde, besonders in Hinblick auf die sich immer mehr steigernde Leistungsfähigkeit der Waffen. Ein Ausweg aus dieser militärstrategischen Situation wurde nicht gefunden und führte sinnfällig zum Abnutzungskrieg während des I. Weltkrieges.
Die napoleonische Kriegsführung war aber nicht am Ende. Die deutschen Einigungskriege wurden unter diesem Vorzeichen geführt, der Westfeldzug und die Schlacht um Ostpreußen während des I. Weltkrieges sind Beispiele für solche Kriege. Erst als der Bewegungskrieg erstarrte und den Feldherren nichts Besseres mehr einfiel, wurde auf die Taktik, die schon in Cold Harbor ohne Rücksicht auf die Verluste erprobt war, zurückgegriffen.
Die Schlacht von Cold Harbor zeigte, wie der Krieg der Zukunft aussehen konnte und gab einen bitteren Vorgeschmack auf den Stellungskrieg im I. Weltkrieg.
Schlacht (USA) | Sezessionskrieg (Schlacht) | 1864
Beadu Cealdre Hȳðe | Battle of Cold Harbor | Slag bij Cold Harbor
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"Schlacht von Cold Harbor".
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