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Die Schlacht bei Linnich (auch Schlacht vor Linnich oder Hubertusschlacht) war eine Schlacht am 3. November 1444 im Zweiten Geldrischen Erbfolgekrieg auf dem Gebiet der heutigen Stadt Linnich ím Kreis Düren. Hubertuskreuz_linnich_germany.jpg Der Herzog Gerhard von Jülich-Berg besiegte dabei Arnold von Egmond, den Herzog von Geldern aus dem Herzogtum Geldern. Gerhard verzichtete aber auf den Erbanspruch und verkauft ihn an den Herzog von Burgund.

Die Schlacht fand am so genannten Hubertustag statt. Aus Dank und als Erinnerung an den Kampf stiftete Gerhard den Hubertusorden nach dem Vorbild des Goldenen Vlieses Karls des Kühnen. Die Verehrung des Heiligen Hubertus im Rheinland nahm seit dieser Zeit stark zu, auch spielte der Orden politisch im Herzogtum Berg noch bis 1811 eine große Rolle. Im Herzogenchor des Altenberger Doms hängt ein Totenschild aus dem Jahr 1511, das im Jahr 2001 restauriert von Mitgliedern der Ordensgemeinschaft St. Hubertus übernommen wurde.

Die Schlacht von 1944


Im November 1944 wurde das gleiche Schlachtfeld zum Schauplatz einer Panzerschlacht im Bereich des Westwalles, bei der die US-Amerikaner einen Vorstoß in Richtung Rur und Rhein unternahmen. Das Hubertuskreuz, das zur Erinnerung an die historische Schlacht bei Linnich aufgestellt war, wurde dabei beschädigt und später aus Gründen der Mahnung nicht wieder vollständig restauriert.

Siehe auch die örtlich benachbarte Schlacht bei Aldenhoven.

Literatur


  • Die Schlacht bei Linnich. In: Geldrischer Heimatkalender 1994, S. 67-89.
  • Die Schlacht bei Linnich 1444. Jülich 1994 (Jülicher Forschungen H. 2).

Weblinks


Linnich | Region Aachen | Schlacht | Kreis Düren

 

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