Die Schlacht bei Kunersdorf fand während des Siebenjährigen Krieges statt und endete am 12. August 1759 mit der schlimmsten Niederlage Friedrichs des Großen.
Im Sommer 1759 vereinigten sich russische und österreichische Heere an der Oder bei Kunersdorf östlich von Frankfurt (Oder). Die Allianz brachte 71.000 österreichische und russische Soldaten auf. Sie standen unter dem Oberbefehl von Feldmarschall-Leutnant Gideon Ernst Freiherr von Laudon und Feldmarschall Pjotr Semjonowitsch Saltykow. Ein Umgehungsmanöver der Preußen schlug fehl und ihr Angriff erreichte nur zum kleinsten Teil die gegnerischen Linien. In dieser Schlacht wird Friedrich vom Rittmeister und Schwadronskommandeur Joachim Bernhard von Prittwitz gerade noch vor der Gefangennahme gerettet. Friedrich verlor 18.670 Soldaten, das waren annähernd 43% seiner Armee. Allerdings konnte er sich im Westen noch in Allianz mit Engländern gegen die französischen Truppen halten.
Nach dem Sieg der Russen und Österreicher stand den verbündeten Armeen der Weg nach Berlin offen, doch verhinderte ihre Uneinigkeit eine strategische Ausnutzung des Sieges. In einem Brief an seinen Bruder Heinrich vom 1. September 1759 wundert Friedrich der Große sich über den überraschenden Abzug der Allianz.
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Battle of Kunersdorf | Bataille de Kunersdorf | Slag bij Kunersdorf | Bitwa pod Kunowicami | Кунерсдорфское сражение (1759) | 庫勒斯道夫戰役
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"Schlacht bei Kunersdorf".
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