Die Schlacht von Ayacucho war die entscheidende Schlacht im Unabhängigkeitskrieg der spanischen Kolonien in Südamerika.
Die spanischen Kolonien in Südamerika hatten bereits ab 1810 zur Unabhängigkeit von der Krone in Madrid aufgerufen. Dem Ruf folgte der langjährige Unabhängigkeitskrieg, der seinen Höhepunkt am 9. Dezember 1824 in der Schlacht auf den Pampas von Ayacucho im heutigen Peru fand. 9.310 spanischen Soldaten unter der Führung des Vizekönigs José de la Serna standen 5.780 Aufständische gegenüber, die dem Kommando des erfahrenen Generals Antonio José de Sucre folgten.
Die Schlacht begann im Morgengrauen und war innerhalb einer Stunde entschieden. Sucre hatte seine Truppen so geschickt eingesetzt, dass sie trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit die Spanier in die Flucht schlagen konnten.
Der Sieg der Aufständischen trug entscheidend zum endgültigen Rückzug der Spanier und somit zur Unabhängigkeit der südamerikanischen Staaten bei.
Der Venezolaner Antonio José de Sucre wurde nach der Schlacht zum Marschall befördert und ist allgemein als "Mariscal de Ayacucho" bekannt.
Südamerikanischer Unabhängigkeitskrieg (Schlacht) | Schlacht | 1824
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"Schlacht bei Ayacucho".
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