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In der Schlacht bei Altenesch im Stedingerkrieg vernichtete das Heer des Bremer Erzbischofs Gebhard II. zur Lippe aufsässige Friesenfamilien, die sich weigerten, sein prunkvolles Leben durch Steuern zu finanzieren, da ihnen für die Urbarmachung der Wesermarsch in Stedingen Steuerfreiheit zugesagt worden war. Der Erzbischof stellte den Feldzug allerdings als Kreuzzug dar, die Bewohner von Altenesch bei Lemwerder hätten in der Kirche dem Teufel gedient und ihm Kinder und Katzen geopfert, die sie im Anschluss gegessen hätten.

Außer dem Leitspruch "lever dod as slov" hatte die Bevölkerung dem Erzbischof und seinem Kreuzfahrerheer allerdings nicht viel entgegenzusetzen und so ging die Geschichte am 27. Mai 1234 ihren gewohnten Gang. Heute erinnert eine steinerne Säule an der B 212 an den Vorfall. Auf dem Schlachtfeld selbst, auf dem 6.000 Menschen starben, steht heute die St.-Gallus-Kirche (1299 geweiht).

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Mittelalter (Schlacht) | 1234 | Geschichte Bremens | Oldenburg

 

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