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In der Schlacht am Talas bei Almaty siegte das arabische Abbasiden-Kalifat unter General Ziyad ibn Salih 751 über die unter dem koreanischen General Gao Xianzhi wieder nach Transoxanien vorgedrungenen Chinesen (Tang-Dynastie). Der Grund für die chinesische Niederlage war möglicherweise, dass die im chinesischen Heer kämpfenden Hilfstruppen (Karluken, Oghusen) zu den Arabern überliefen, weil Gao Xianzhi sie mit der selbstherrlichen Enthauptung des Fürsten von Taschkent gegen sich aufgebracht hatte.

Es war eine der Entscheidungsschlachten der Weltgeschichte (wenn auch erst im Nachhinein, da die militärische Niederlage an sich weniger schwer wog; zudem fand der Sieg keine große Beachtung bei den zeitgenössischen Chronisten), da der chinesische Einfluss zurückgedrängt wurde und der Islam Eingang bei den Turkvölkern fand und Mittelasien seitdem zur islamischen Welt zählte. Zu den chinesischen Gefangenen zählten Experten der Papierherstellung, die dieses Wissen somit in die arabische Welt gebracht haben sollen. (Faktisch gab es dort schon einige Jahrzehnte zuvor Papiermühlen, da chinesische Handwerker bereits ansässig waren.)

Literatur


  • Denis C. Twitchett, John K. Fairbank (Hgg.): The Cambridge History of China, Bd. 3 (Sui and T'Ang China, 589–906 AD), Cambridge 1979, S. 443f.

Weblinks


751 | Zentralasiatische Geschichte | Mittelalter (Schlacht)

Battle of Talas | Batalla del Talas | Bataille de Talas | Battaglia del Talas | タラス河畔の戦い | Bitwa nad rzeką Tałas | Таласская битва | 怛罗斯战役

 

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