Die Gemeinde Feusisberg befindet sich auf einer Höhenterrasse am Etzel. Am Einschnitt den die Sihl sich zwischen Etzel und Höhronen geschaffen hat liegt der Ort Schindellegi. Ein Drittel der Gemeindefläche ist bewaldet.
bild:feusisberg02.JPG|Landwirtschaft im Berggebiet - Feusisberg über dem Zürichsee
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
!width="60"|Jahr
!width="90"|Einwohner
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|align="center"|1743
|align="center"|649
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|align="center"|1799
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|align="center"|2000
|align="center"|3843
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|align="center"|2003
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|align="center"|2004
|align="center"|4145
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Der grösste Teil der Bevölkerung wohnt in Schindellegi. Durch die guten Verkehrsverbindungen nach Zürich, Rapperswil und Schwyz leben auch viele Pendler in der Gemeinde Feusisberg.
Wirtschaft
Im Ort Schindellegi haben sich bereits im 19. Jahrhundert eine Spinnerei und andere
von der Wasserkraft der Sihl abhängige Firmen angesiedelt. Entlang des Flusslaufs entstand so ein kleines Industriegebiet in dem sich heute verschiedene Gewerbebetriebe einmieten. Aus steuerlichen Gründen haben auch Grossfirmen den Hauptsitz nach Schindellegi verlegt.
Geschichte
Die strategische Lage des Ortes Schindellegi am nordöstlichen Zugang zur Innerschweiz und dem Sattel wirkte sich vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert auf die Geschichte der Gemeinde aus. Der Ort liegt auf am Jakobsweg und war in der Vergangenheit ein Durchgangsort für die Pilger nach Santiago de Compostela.
Der Ort Schindellegi wird als Schindel-Lagerplatz 1220 erstmals erwähnt. Im 13. Jahrhundert wird Feusisberg als "Uffenberge" erwähnt. Der Name des Ortes (im 16. Jahrhundert "Fessiskilch" geschrieben) leitet sich vom Geschlecht der Feusi ab.
Weiter Besetzungen von Schindellegi in den Villmergerkriegen 1656-1712. Die französischen Truppen verwüsten Feusisberg und Schindellegi in den Jahren 1798-1799.
Aus den Dörfern Feusisberg und Schindellegi wird 1848 die Gemeinde Feusisberg gegründet. Mit dem Baus des Bau des Kurshauses Feusisgarten1857-1858 und einer Baumwollspinnerei in Schindellegi 1869 erhält die Wirtschaft einen gewissen Aufschwung, der 1877 durch den Anschluss von Schindellegi an die Eisenbahnstrecke Wädenswil-Einsiedeln noch verstärkt wird.
Beim Bau des Reduit werden von 1939 bis 1945 starke Befestigungen im Gemeindegebiet angelegt.
Feusisberg ist der Aufenthaltsort der Schweizer Nati vor einer Europa- oder Weltmeisterschaft.