| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Schifferstadt 2.png | Karte_Schifferstadt_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Landkreis: | Rhein-Pfalz-Kreis |
| Verbandsgemeinde: | Verbandsfreie Stadt |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 93 – 103 m ü. NN |
| Fläche: | 28,04 km² |
| Einwohner: | 19.258 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 687 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 67105 (alte PLZ: 6707) |
| Vorwahl: | 06235 |
| Kfz-Kennzeichen: | RP (bis 31. Aug. 2005: LU)
|
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 07 3 38 025 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 2 67105 Schifferstadt |
| Offizielle Website: | www.schifferstadt.de |
| E-Mail-Adresse: | stadtverwaltung@schifferstadt.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Klaus Sattel (FWG) |
| Stadtrat: (Wahl am 13. Juni 2004) | CDU 36,3% (-17,8) - 12 Sitze (-6) FWG 33,9% (+23,1) - 11 Sitze (+7) SPD 14,1% (-8,1) - 4 Sitze (-3) GRÜNE 7,7% (+1,8) - 2 Sitze (=) REP 5,0% (+0,5) - 2 Sitze (+1) FDP 3,2% (+0,7) - 1 Sitz (+1) |
Klein-Schifferstadt dagegen wurde 1331 als Teil der Landvogtei Speyergau an die Pfalzgrafschaft bei Rhein (später Kurpfalz) verpfändet, in deren Besitz es bis 1708 verblieb. Dennoch wurde vom Kloster Limburg eine Mitherrschaft auf Klein-Schifferstadt ausgeübt, die auch nach der Aufhebung der Abtei Limburg und der Einführung des calvinistischen Glaubens im Jahre 1574 durch den Limburger Stiftsschaffner fortgeführt wurde. 1708 trat die Kurpfalz alle Rechte an Klein-Schifferstadt dem Speyerer Hochstift ab, wodurch Groß- und Klein-Schifferstadt vereinigt wurden, ein Schritt, der wegen der engen Nachbarschaft der Orte nahelag.
Speyer, und damit auch Schifferstadt, wurde während der französischen Besatzung ab 1797 der französischen Republik angegliedert und kam danach unter bayerische Verwaltung. 1817 erhielt Schifferstadt das Recht zur Selbstverwaltung und gehörte bis 1946 zu Bayern, danach zum Landkreis Speyer im neu geschaffenen Bundesland Rheinland-Pfalz. Am 1. Oktober 1950 erhielt Schifferstadt das Stadtrecht. 1969 wurde der Landkreis Speyer aufgelöst und dem Landkreis Ludwigshafen, heute Rhein-Pfalz-Kreis, zugeschlagen.
Die Katholische Pfarrkirche St. Laurentius (Jägerstraße 14) wurde 1928 – 1929 im Zuge der Erweiterung Schifferstadts nach Süden erbaut. Der geometrisch bestimmte Bau mit dem spitzen Turm und dem den Innenraum dominierenden spitzbogigen, hölzernen Tonnengewölbe ist ein Werk des Architekten Albert Bosslet.
Die Katholische Pfarrkirche Herz – Jesu (Salierstraße 104) wurde 1960 – 1961 erbaut. Das Gelöbnis von Pfarrer P.M. Weiman, der während des Zweiten Weltkrieges als Pfarrer der Gemeinde St. Jakobus gelobte eine Kirche zum heiligsten Herzen Jesu zu errichten, wenn Schifferstadt von großen Kriegsschäden verschont bliebe, wurde erfüllt. Die Pfarrkirche wurde 1961 quasi „ins freie Feld gebaut“ und ist heute Mittelpunkt der Gemeinde. Unter der Leitung des Architekten Oberbaurat W. Schulte wurde für den kreuzförmigen Bau der Kirche (der Altar steht im geometrischen Zentrum der Kirchenschiffe) wurde ein Tragegerippe aus Sichtbeton gegossen und die Wände gemauert. Die Weihe erfolgte durch Bischof Dr. Isidor Markus Emanuel am 22. Oktober 1961.
Im ehemaligen Klein-Schifferstadt wurde erstmals 1501 am Standort der Protestantischen Pfarrkirche (Martin-Luther-Kirche, Langgasse 56) eine Kirche erwähnt. Die heutige kleindimensionierte, flachgedeckte Kirche wurde um 1660 erbaut.
Eine weitere Protestantische Pfarrkirche (Gustav-Adolf-Kirche, Lillengasse 99) mit einem einfachen hausartigen Bau und einem freistehenden Turm wurde 1953/1954 erbaut.
Im Osten des Ortes steht an der Straßengabelung Mannheimer Straße/Friedhofstraße eine Katholische Kapelle, eine ehemalige Flurkapelle aus dem Jahre 1837.
Schifferstadt ist durch die Autobahn A 61 (Koblenz - Ludwigshafen - Dreieck Hockenheim) im Westen der Stadt an das überregionale Straßennetz angebunden. Im Osten verläuft die autobahnähnlich ausgebaute B 9.
Außerdem ist Schifferstadt hervorragend an die S-Bahn RheinNeckar angebunden. Am Bahnhof Schifferstadt gabeln die Linien S 1/2 sowie S 3/4. Nach Ludwigshafen und an den Mannheimer Hauptbahnhof bestehen insgesamt vier Verbindungen pro Stunde, in Richtung Speyer und Neustadt verkehren die S-Bahnen halbstündlich.
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