Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) ist die Beförderung von Reisenden über längere Strecken mit Eisenbahnzügen. Das Gegenstück für kürzere Entfernungen ist der Schienenpersonennahverkehr. Die Reisezeit im SPFV beträgt meistens über eine Stunde, im Mittel etwa drei Stunden.
Die DB Fernverkehr AG (Tochter der Deutschen Bahn AG) bietet Fernzüge folgender Zuggattungen an, die häufig nach einem Taktfahrplan verkehren.
Seit der weitgehenden Einstellung der IR-Linien oder deren Umstellung auf IC wurden von den Ländern gelegentlich Nahverkehrszüge (RE und IRE) als Ersatz für weggefallene IR-Verbindungen bestellt, die dann natürlich auch Fernverkehrsaufgaben wahrnehmen.
In Zusammenarbeit mit ausländischen Bahnen verkehren:
Die Tochtergesellschaft DB AutoZug bietet neben Autozügen (AZ) auch Nachtreisezüge für Reisende ohne Auto:
Eine weitere Tochtergesellschaft für Nachtzüge ist die CityNightLine (CNL) AG.
Neben Nahverkehrszügen haben einige Länder auch vollwertige InterRegio-Ersatzzüge bei Privatbahnen bestellt, welche alle mit Bistro ausgerüstet sind:
Der Flensburg-Express (Flex), der zwischen Hamburg und Flensburg verkehrte, wurde mit dem Fahrplan 2006 wieder von der Deutschen Bahn AG übernommen. Bistros hatten die Züge jedoch schon seit der Übernahme durch die NOB nicht mehr.
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