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Als den Scherben bezeichnet man fachsprachlich in der Töpferei den für die Erstellung eines keramischen Werkstücks gebrannten Ton. Die chemische Umwandlung des Tons zum Scherben beginnt bei etwa 650°C. Der erste Brand (Vor- oder Schrühbrand) erfolgt zwischen 800 und 900°C. Erst dann kann der Ton nicht mehr durch Wasser oder flüssigen Glasurbrei aufgeweicht werden.

Der glasierte Scherben wird beim Zweitbrand (Glatt- oder Glasurbrand) bei 960 - 1100°C gebrannt.

Werkstoffkunde | Keramischer Werkstoff | Töpferei

 

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