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Zierquitten
Chaenomeles-japonica-blomst.JPG (Chaenomeles japonica)]]
: Blütenpflanzen (Magnoliophyta)
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Rosenähnliche (Rosidae)
: Rosales
: Rosengewächse (Rosaceae)
: Kernobstgewächse (Maloideae)
: Zierquitte
Wissenschaftlicher Name Chaenomeles Lindl. 1821 Zierquitte.jpg | WikiZq.JPG Die Zierquitte (Chaenomeles), auch Scheinquitte oder Japanische Zitronenquitte, ist eine Gattung mit dornigen Büschen, die zu den Rosengewächsen zählt. Die Zugehörigkeit zur Unterfamilie Kernobstgewächse Maloideae kann man gut an der Form der Früchte erkennen, sie sehen ähnlich wie Äpfel aus.

Erscheinungsbild


Zierquitten wachsen als dornige Sträucher und fallen durch ihre schönen roten, rosa oder weißen Blüten und ihre im Spätsommer reifenden gelben, quittenähnlichen Früchte auf. Die Früchte werden ihrer Erscheinung nach häufig mit Äpfeln verwechselt. Sie besitzen eine harte Frucht und eine aromatisch riechende Schale. Die Früchte sind ungiftig und gesund (siehe unten). Die Früchte werden im Winter weich, zerbrechen und Vögel können so die Samen verbreiten. Die Blüten sind im zeitigen Frühjahr wichtige Pollenspender für die Bienen. Die Blätter sind einfach, eiförmig mit scharf gesägten Rand. Die Zierquitte lässt sich als Bonsai züchten.

Verbreitung


Die Pflanzen stammen aus Japan, Korea und aus China und wachsen in unseren Breiten als Ziersträucher. Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie in Europa kultiviert. Die Pflanzen bevorzugen sonnige Stellen und erheben keine großen Ansprüche an den Boden.

Heilwirkung und medizinische Anwendung


Volksmedizinisch wurden die Früchte als Durchfallmittel verwendet. Aus ihnen lässt sich, wie bei der Echten Quitte, Gelee, Marmelade und Saft herstellen. Die Früchte enthalten mehr Vitamin C als Zitronen (bis zu 150 mg/100g). Auch liegt der Pektin- und Mineralstoffgehalt höher als beim Apfel oder der Quitte.

Herkunft des Namens


Der Name verweist auf die Ähnlichkeit mit der Quittenfrucht. Man bezeichnet sie aber auch als Scheinquitte oder als Japanische Zitronenquitte. Der botanische Gattungsname Chaenomeles stammt aus den griechischen Worten chainein für klaffen oder gähnen und melon für Apfel, da die vollreifen Früchte auseinanderklappen.

Arten und Sorten


An Arten der Gattung Chaenomeles sind zu nennen (Auswahl):

In Gärten und Parks finden man allerdings fast ausschließlich Kreuzungen (Hybriden, Cultivars).

Rosengewächse

Japankvæde | Chaenomeles | Ruusukvittenit | Cognassier du Japon | カリン | Svarainis | pigwowiec | 木瓜属

 

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