Ein Scharnier verbindet zwei Ebenen an einer Kante beweglich.
Scharniere finden sich als verbindendes Gelenk dort, wo zwei Teile beweglich verbunden sind, z.B. um einen Raum durch ein bewegliches Bauelement zu verschließen. Beispiele hierfür sind Scharniere an Türen oder Deckeln von Behältern. Scharniere finden sich auch an Rüstungen und Klappbrücken.
Ein Scharnier muss die Last des beweglichen Teiles und die Kraft der Bewegung aufnehmen können, es dient als Lager mit einem Freiheitsgrad.
Das Türscharnier besteht gewöhnlich aus einer Achse und mindestens zwei Buchsen, zur Befestigung des Scharnieres mit Schrauben oder Nägeln sind diese mit gelochten Bändern versehen. Zur Befestigung an Stahl können die Buchsen auch direkt an die Teile geschweißt werden.
Ein Möbelscharnier ist ein Drehgelenk, welches in der Regel aus mehrgliedrigen Gewerben (Teilen) besteht. Diese sind nicht aushängbar und unterscheiden sich dadurch von Möbelbändern. Durch ein Möbelscharnier wird eine Möbeltür am Korpus befestigt. Es werden folgende Arten unterschieden:
Ein Stangenscharnier wird häufig auch als Klavierband bezeichnet, obwohl die Bezeichnung -band unzutreffend ist. Dieses aus dünnem Blech bestehende bandartige Scharnier wird außer am Klavier beziehungsweise Flügel auch bei Möbeln verwendet. Handelsübliche Abmessungen sind: offene Breite 20 – 40 mm, Länge 3500 mm.
Die Bauformen der Möbelscharniere reichen von Scharnieren für verdeckte Montage bis zu Scharnieren mit reich ornamentierten Bändern.
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"Scharnier".
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