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Der Ausdruck Scharmützel (v. ital. scaramuccio) bezeichnet ein kleines Gefecht oder Handgemenge. Das zugehörige Verb ist scharmützeln oder auch altertümlich scharmutzieren: kleine Gefechte liefern, plänkelnd fechten.

Unter einem Scharmützel versteht man im militärischen Sinn den zeitlich wie örtlich begrenzten Kampf kleinerer Einheiten innerhalb eines größeren Konflikts. Allerdings können Scharmützel auch Auslöser einer Schlacht oder eines Krieges werden. Diese Scharmützel genannten Kämpfe zeichnen sich oft durch große Brutalität aus und finden häufig zwischen mehr oder weniger isolierten Einheiten, wie etwa der Vor- oder Nachhut oder einer Patrouille/Posten statt. Während bei einer Schlacht gewisse Regeln eingehalten werden, wird im Scharmützel meist wild durcheinander gekämpft, es sind keine klaren Frontlinien vorhanden, oft ist den Kombattanten nicht einmal klar, wo der Gegner ist.

Im nichtmilitärischen Sinn wird Scharmützel häufig auch zur Beschreibung von heftigen Wortwechseln während einer Diskussion gebraucht.

Historische Beispiele


  • Che Guevara und seine kubanischen Mitstreiter versuchten, ihre Erfahrungen, die sie in ihrem über zweijährigen, erfolgreichen kubanischen Guerillakampf (1956-1959) mit der Rebellenarmee des M-26-7 in den Bergen der Sierra Maestra gesammelt hatten, auf Bolivien zu übertragen. So legten sie ihr Operationsgebiet in die bewaldeten Berghänge des östlichen zentralbolivianischen Hochlandes. Ab März 1967 lieferten sie sich dort Scharmützel mit Regierungstruppen.

Siehe auch


Weblink


Kriegs- und Gefechtsführung

 

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