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Der Begriff Schande (veraltet auch Schmach) bezeichnet zunächst eine außerordentlich schlechte Meinung, welche Dritte vom (vor allem moralischen) Unwert der Handlung einer Person haben. Sie entspricht einer schweren, nahezu unaustilglichen Befleckung (vgl. Schandmal).

Ihr Gegenteil ist die Ehre.

Ebenso wie bei Ehrempfinden unterteilt sich das Gefühl der Schande in eine innere und eine äußere Schande. Letztere betrifft die niederschmetternde Verurteilung durch Dritte. Fällt jedoch das persönliche Gewissen das verwerfende Urteil, so handelt es sich um innere Schande.

Die Märtyrer, Sokrates, Huß und Galilei waren der Meinung, daß allein das Gewissen einer Person darüber entscheide, ob eine Sache dieser Person zur Schande gereiche oder nicht.

Abgeleitet davon sind Worte wie Schandpfahl und (veraltet) Schändung.

Quellen


Siehe auch


Blutschande, Scham

Wertvorstellung

 

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