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Eine Schallfeldgröße, auch Feldgröße ist eine lineare Wechselgröße, die den Zustand eines akustischen Feldes beschreibt. Dieses ist unter anderem:

Die Beschreibung eines Schallfelds kann auch über andere hydrodynamische Kenngrößen, z. B. Dichte und Temperatur erfolgen.

Schallfeldgrößen sind somit alle linearen physikalischen Größen, die den Zustand eines Schallfelds beschreiben.

Der Pegel L der Feldgrößen gibt das logarithmierte Verhältnis zweier quadrierter Amplituden der Schallfeldgröße x12 und x02 an.

L = 10\, \log_{10}\left(\frac{{x_1}^2}{{x_0}^2}\right) \mathrm{dB}L = 20\, \log_{10}\left(\frac{x_1}{x_0}\right) \mathrm{dB}

Dabei ist x0 ein standardisierter Bezugswert (Referenz). Es können jedoch auch relative Pegel zu beliebigen Bezugswerten angegeben werden.

Die Schallfeldgrößen nehmen bei Punktschallquellen umgekehrt proportional mit der Entfernung r nach dem Abstandsgesetz ab, also mit 1/r.

Neben den linearen Schallfeldgrößen werden auch die Schallenergiegrößen (z. B. die Schallintensität) betrachtet. Die Energiegrößen sind sogenannte quadratische Größen. So ist z. B. die Schallintensität I proportional zum Quadrat des Schalldrucks p2.

Bei der Tonaufnahme betrachten Tonkünstler den musikalischen "Nutzschall" (Musik - engl.: music), wozu überwiegend die Schallfeldgrößen und die Umwandlung in äquivalente Modulationsspannung benötigt wird. Unsere Ohren (Trommelfell) und Mikrofone können nur Schallfeldgrößen aufnehmen und wandeln.
Akustiker befassen sich dagegen überwiegend mit dem "Störschall" (Rauschen - engl.: noise), den Störungen durch Belästigungsschall, dem Störgeräusch und deren Minderung, zu deren Berechnen überwiegend die Schallenergiegrößen herangezogen werden.

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Schall

 

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