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Unter Schalldämpfung wird eine Behinderung der Schallausbreitung durch Absorption von Luftschall bzw. verstanden (Schallabsorption).

Dabei wird die Schallenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Die wesentlichen dafür verantwortlichen physikalischen Mechanismen spielen sich in der unmittelbaren Nähe von Grenzflächen ab:

  • viskose Reibung in der hydrodynamische Grenzschicht,
  • in der thermischen Grenzschicht des Fluid erfolgt die thermische Zustandsänderung während des Schallvorgangs nicht mehr verlustfrei. Durch den Wärmetransport von und zur Wand ist die Zustandsänderung nicht isentrop bzw. adiabat, während das in größerer Entfernung zur Wand der Fall ist.
Bei Mechanismen hängen von der Größe der Grenzfläche (Oberfläche) ab. Die Absorption von Luftschall geschieht besonders effizient in porösen Materialien mit offenen Poren, die eine große innere Oberfläche aufweisen.

Die Begriffe Schalldämpfung und Schalldämmung werden in der Praxis der Akustik oft wenig sorgfältig auseinander gehalten und auch verwechselt. Manchmal ist jedoch eine Trennung nicht möglich, da beide Vorgänge gleichzeitig oder miteinander verkoppelt auftreten.

Schalldämpfung verhindert z.B. in einem Raum Reflektionen in den Raum zurück, wogegen Schalldämmung die Schallausbreitung aus einem Raum in die angrenzende Umgebung behindert. Schalldämpfende Bauteile können also verwendet werden, um die akustischen Eigenschaften eines Raumes (z.B. die Nachhallzeit) gezielt zu verwenden.

Siehe auch


Schalldämmung, Schallabsorption

Akustik

 

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