Ein kompressibles Schallübertragungsmedium, üblicherweise Luft - also Luftpartikel, die eine Krafteinwirkung erfahren - vollführen eine beschleunigte Bewegung, die Schallbeschleunigung (Formelzeichen a) oder auch Partikelbeschleunigung genannt wird. Sie wird üblicherweise in m/s² angegeben.
Die Beschleunigung ist eine physikalische Größe aus der Kinematik, die definiert ist als die Änderung der Geschwindigkeit pro Zeitintervall. Eine negative Beschleunigung wird auch Verzögerung genannt.
Ein Näherungsbetrag der Beschleunigung kann - für gegenüber der kleinsten im Signal enthaltenen Schwingungsdauer sehr kleine - aus dem Verhältnis zwischen der Differenz der Schnellen zu zwei verschiedenen Zeitpunkten und und dem zwischen den beiden Zeitpunkten verstrichenen Zeitintervall berechnet werden:
Im Grenzfall unendlich kleiner Zeitintervalle ergibt sich die Momentanbeschleunigung zum Zeitpunkt als Differentialquotient:
Die Schallbeschleunigung ist somit die erste Ableitung der Schallschnelle, also die zweite Ableitung der Schallauslenkung ξ nach der Zeit:
Die Beschleunigung ist wie die Schnelle eine gerichtete Größe (Vektor). Sie ist eine der wesentlichen Größen der klassischen Mechanik, deren Zusammenhang mit der Kraft und der Masse erstmals von Isaac Newton beschrieben wurde (siehe auch Newton-Axiome).
Die Schallbeschleunigung der Luftteilchen (Mediumteilchen) a in m/s² ist bei ebenen fortschreitenden Schallwellen:
Hierbei ist:
Oder auch die Pegel:
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"Schallbeschleunigung".
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